Hallo,
zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Sascha bin 20 Jahre alt, gelernter Feinwerkmechaniker und Mopedsammler.
Meine s51 ist mein alltags Fahrzeug neben meinem Auto.
Ich habe sie vor 2 Jahren gekauft als ein Trümmerhaufen.
So ziemlich jedes Teil musste aufgearbeitet besorgt oder ersetzt werden.
Alle lack teile wurden ge sandstrahlt und vom Lackierer lackiert.
Vor ein paar Wochen habe ich mir dann einen 2. Motor gekauft und ihn neu aufgebaut.
LT85 Sport
5 Gang lang
Vape
H4 Klarglas Scheinwerfer
Koso DZM (GP Serie) und viele andere Spielereien
Und natürlich die angesprochene 1.8mm Kupplung. Auch von LT vormontiert gekauft.
So zum Problem und wie es dazu kam:
Ich habe die Kupplung verbaut und eingestellt. Ich musste die Stellschraube in der Druckplatte schon sehr weit hinein drehen.
So habe ich also schon ordentlich Vorspannung auf der Feder und den stiften.
Das hat nach 90km zum Verschweißen und brechen eines Stiftes geführt. (Heute)
Also habe ich den gebrochenen Stift abgedreht, eine Kuppel angefeilt, aufgekohlt, gehärtet und wieder angelassen.
Um den Längenverlust auszugleichen, habe ich noch 5mm Lagerkugeln mit verbaut. In folgender Reihenfolge:
Gekürzter Stift - kugel- kurzer 8mm Stift -kugel- -kugel- Langer Stift
Durch die 3 kugeln habe ich also die 15mm die am Stift abgebrochen sind wieder ausgeglichen.
Nun braucht man erheblich mehr kraft die Kupplung zu ziehen, ich muss wieder viel Vorspannung mit der Schraube aufbauen und trennen tut sie auch nicht.
Der Kupplungshebel steht auch kurz vor der Belastungsgrenze.
Kann es an der Kerbe liegen, die der Stift in den Hebel geschliffen hat?
Ich drehe immer zuerst die Schraube am griff ganz hinein, stelle die schraube an der Druckplatte grob ein und dann arbeite ich mit der Schraube am griff. Ist das so zu vertreten?
Und wo liegt der Fehler, dass die Kupplung nicht trennt?
Gruß Sascha