Alu-Schweißer für Motorgehäuse gesucht (wenn das von außen überhaupt reparabel ist)

  • Hallo Simson-Gemeinde,

    größere Katastrophe bei der S51 meiner kleinen Tochter. Als Sie heute nach Hause kam roch es stark nach Getrieböl, unten am Motor und Rahmen alles versifft - also alles mit Bremsenreiniger sauber gemacht und Proberunde gedreht.

    Unterm Strich liegt das Problem an diesem "Kettenritzelvergrößerungsbegrenzer" siehe Bild. Dort kommt Getriebeöl raus, das Teil lässt sich drehen, wackelt ein wenig hin und her, geht weder rein noch raus.

    Jetzt die spannende Frage - traut sich jemand zu, das für die Sommersaison mit dem entsprechenden Schweißverfahren wieder dicht zu bekommen, ohne den Motor zu spalten? Wie ist das Teil in der Motorhälfte befestigt?

    Ich weiß das Schweißen keine 100%ige Lösung ist, aber wenn ich das professionell machen lassen will wird der Sommer vorbei sein und ich will vermeiden, das ich für die aktuelle Saison einen neuen Zylinder brauche. Der aktuelle hat das letzte legale Schleifmaß und geht wie Schmidts Katze.

    Ich freue mich auf Eure Antworten, würde auch weitere Anfahrten bzw. Versand und Abholung organisieren. Wenn es halt nicht zu flicken geht muss ich sehen wo ich einen neuen Komplett-Motor herbekomme.

    MfG
    Zomtec

  • Ausbohren und ein Gewinde schneiden ist keine Option?

    Der Motor stöhnt, der Kolben schreit, zwei Takte bis in Ewigkeit
    :cheers: :cheers: :cheers: :cheers: :cheers: :cheers:
    S51 mit ZT90N-S3, Mikuni24, VA-LTM(ACE), ZT-5Gang, Kaiser3DDruck Duplex, K66 80/80 1,85/2,15

    ETZ251 mit 300ccm, ORPKopf, 34Mikuni, VAauspuff

  • Alternativ motor raus, alles schön sauber machen, und dann auf die linke seite legen und den Bereich mit 2k metallkleber einkleben. Sollte an der Stelle eigentlich ganz gut gehen. Und wenn das dann nicht hält kannst du immer noch das große besteck auspacken.

  • Normaler Weise ist das ein Sackloch und der Bolzen ist dort ein gepresst, geschrumpft. Da wird wohl ein Haarriss sein. Oder kommt das Öl aus der Antriebswelle, Dichtkappe?

    Das sieht aber nicht nach ein Motorgehäuse (M5x3 )aus, welches original die Aufnahme im Guss hat für den Ritzel-Sperrbolzen haben. Hier Minute 2,20 ist das zu sehen was ich meine

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    Sieht nach ein M5x1 Gehäuse aus, an den jemand, warum auch immer den Bolzen dran gebastelt hat.

    Das Gehäuse ist an der Stelle nur ca. 4mm dick, ich glaube kaum das der Bolzen da eingeschrumpft ist, (da würde er auch raus fallen wenn er lose wird)

    ehr das da Gewinde im Gehäuse ist und der Bolzen eingedreht wurde oder er wurde von innen mit einer Mutter/Schraube befestigt.

    Ich würde daher nicht den Bolzen einfach abdichten.

    Zomtec Der Bolzen geht zu drehen, lasst der sich festdrehen oder ausdrehen ?

    Wenn nicht, ist wird da wahrscheinlich der Bolzen mit einer Mutter oder Schraube von der Getriebeseite her befestigt sein und wenn die lose ist, wird es gefährlich.

    Fällt die Mutter/Schraube abfällt kann die fürn Getriebeschaden sorgen, das es blockiert und daher das Hinterrad eine unvermittelte selbstständige Vollbremsung vollführt.

    Einmal editiert, zuletzt von ckich (21. Mai 2026 um 11:32)

  • Danke für Eure Antworten, ich glaube das Problem ist für‘s erste gelöst.

    Ich habe den Experten erreicht, der die letzte Revision gemacht hat. Er konnte sich noch sehr gut an meinen Motor erinnern, da er genau diese Ausführung damals selbst zum ersten Mal in der Hand hatte. Bei dieser Version handelt es sich wohl um eine kleine Serie der M 5X2 Bauart mit 50 km/h Zylinder.

    Es ist ein Loch im Gehäuse und dieser Bolzen von innen mit einer Mutter befestigt. Seine Erklärung mit dem Schlag von der zu lockeren Kette (hatte man auf dem Bolzen gesehen) und der damit leichten Lockerung des Bolzen ist für mich schlüssig.

    Viel mehr Wert - er konnte sich genau daran erinnern, das er eine selbstsichernde Mutter und zusätzlich Loctite verwendet hat, um das Lösen der Mutter zu verhindern, da er die gleichen Bedenken wie ckich hatte.

    Ich versuche das jetzt mit JB provisorisch abzudichten - im nächste Winter wird das vernünftig revidiert 🙋‍♂️

  • Er konnte sich noch sehr gut an meinen Motor erinnern, da er genau diese Ausführung damals selbst zum ersten Mal in der Hand hatte.

    Nix Ausführung, das hat jemand gebastelt warum auch immer. Der Bolzen macht so auch kein Sinn wenn da 15er Ritzel verbaut werden kann.

    Frage mich warum er die Bastelei bei der Revision nicht weggelassen hat und die Bohrung mit zb. ein Gewindestopfen verschlossen hat.

    Bei dieser Version dieser Version handelt es sich wohl um eine kleine Serie der M 5X2 Bauart mit 50 km/h Zylinder.

    Dem ist nicht so.

    Der M5X2 unterscheidet sich nur dahingegen nur vom M5X1das ein Leerlaufkontakt hat. Den gab es ab 1986 und wurde SR50 verbaut, da war nichts mit 50km/h.

    Nach der Wende, nach 1992 gab es erst den M5X3 und der hatte den Absatz für den 50km/h Zylinder, hatte die Aufnahme für einen Ritzel-Sperrbolzen sowie war er für eine Mischöldosierpumpe ausgelegt.

    Die 25km/h Mofa Version hatte ein Sperrbolzen verbaut, damit nur ein 13er Ritzel verbaut werden konnte. Mir war so, das die S53OR 50km/h Versionen mit 17 Zoll Räder auch ein entsprechenden Bolzen verbaut hatte in Kombination mit ein14er Ritzel.

    MZA lässt sich das M5X3 Gehäuse nachbauen, allerdings ohne den Absatz für den 50/25km/h Zylinder

    Einmal editiert, zuletzt von ckich (21. Mai 2026 um 14:38)

  • Die Bolzen gab es für MS50 und S53/ S53 OR. Der OR müsste ein Z14 eingebaut haben. Die anderen ein Z15.

    Da habe ich das richtig in Erinnerung.

    Habe zwischenzeitlich mal in die BE geschaut, S53 mit 16Zoll Rädern Z15 und S53OR mit 17 Zoll Z14.

    S53OR und MS50 haben M543 bzw ein M553 Motor und kein mit einen M5X2 Gehäuse.

    Original steht auch neben der der Motornummer bei der S53 50km/h Version, M543-50 auf den Gehäuse.

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