Moin Leute, hab ein großes Problem mit meiner Simme, bin nach Kauf 5km gefahren, dann ging sie aus und hatte beim Kicken die ein oder andere Fehlzündung. Inzwischen hab ich den Vergaser gereinigt, die Zündkerze gewechselt, den Kondensator ausgetauscht und die Zündung eingestellt. Jetzt springt sie kalt mit dem ersten Kick an, dreht auch freudig hoch, nur wenn ich die ersten 500m gefahren bin, merkt man die ersten Zündaussetzer/Fehlzündungen und wenn man dann wieder zurückfährt, dann läuft der Motor nur noch durch Fehlzündungen und fährt dann 10km schnell(langsam) also eine Fehlzündung nach der anderen (bei Interesse stell ich auch ein Youtube Video hoch). Dann warte ich ca ne Stunde und das gleiche geht von neuem los.
Getriebeöl kommt nicht in den Motor, der Simmerring auf der Zündungsseite ist neu.
Aus dem Hahn kommt auch genug Benzin.
Der Schwimmer ist auch richtig eingestellt.
Was könnte es sein? ![]()
Jaa ich hab die Suchfunktion benutzt, hat aber nichts gebracht ![]()
Wärmeproblem, S51 schafft kalt 2km, danach nur Fehlzündungen
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Vielleicht ist der Halbmondkeil abgescheert? Unterbrecher wechseln und einstellen könnte auch helfen.
Was hast du für nen 70er Zyli drauf? Ne 6V U-Zündung dürfte, je nach Zylinder, dort auch schnell an ihre Grenzen kommen.
FEZ Vergaser haben ja nicht so nen guten Ruf, hast du eventuell noch nen 2. zum testen? -
Ja der Halbmond war mal abgeschert ist aber alles wieder fest drauf. Der Unterbrecher ist auf die 0,4mm eingestellt und ich hab mit nem Multimeter geprüft wann der genau öffnet, sollte daran also "eigentlich" nicht liegen
Ich glaub da stand was von Almot drauf, hilft das? Ja hatte mit einem BVF 16N1-12 das gleiche Problem.Danke für die schnelle Antwort :))
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Naja wenn der nicht bearbeitet ist schafft der soweit ich weiß ne gute 80, das sollte aber ne U-Zündung aushalten.
Hast du evtl. ne andere Zündspule zum testen?
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Mit der Zündspule meinst du das Ding überm Motor? nicht die Primärspule?
Hab ich beides nicht. -
Ja das ding überm Motor, mir fällt sonst aber auch nichts weiter ein.
Vielleicht ist der neue Kondensator auch schon kaputt gewesen?
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Das mit dem Kondensator müsste ich halt noch einmal ausprobieren.
Kann man die Zündspule prüfen? Geht das dann nur im warmen Zustand?
Könnte das auch an der Primärspule liegen?Edit:
Die Zündspule hat von Klemme 1 zu 15 einen Widerstand von 1,6 Ohm, ist das nicht zu wenig?
Von 1 zum Stift und von 15 zum Stift sinds 7,8 kOhm. -
@ Iarx
Wenn dein Möp im "kalten" Zustand funktioniert, hast du auch keine Probleme mit deinenr Primär o. Zündspule! Am Kondensator liegt es dann eig. auch nicht.
Deiner Beschreibung nach treten diese Probleme/Fehlzündung erst bei erwärmten Zylinder/Motor auf. Hast du eine "längere" Fahrt mal ohne Licht probiert? Oder versuche mal, wenn dieses "Wärmeproblem" beginnt, das Hauptlicht abzuschalten.
Dein Polrad darf nicht (auch nach längerer Fahrt) sonderlich warm werden. Man sollte das Polrad dann noch mit den Händen berühren können (ohne sich eine Verbrennung zu zuziehen).
Der Luftspalt zwischen den Kernflächen der Spulen u. dem Innendurchmesser des Polrades/Magnetsegmente sollte "allseitig" mindestens 0,4...0,6 mm betragen!
Natürlich darf das Polrad (wenn es am KW-Zapfen fest verschraubt ist) keinerlei Spiel haben!
Schau da mal nach.mfG jason
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Ja hab gerade nochmal geschraubt, also inzwischen macht es nach 300m schlapp, lade gleich nochmal ein Video mit den Fehlzündungen hoch, ist nämlich echt viel. Nach dem Video hab ich dann nochmal nach der Zündung geschaut, der Unterbrecher hatte sich komischerweise auf 0,3- 0,25mm verschoben. hab das dann wieder korrigiert,läuft aber immer noch nicht.
jason1: Ich kann gar keine längere Fahrt machen, im moment fahre ich sowieso ohne Licht.
Das Polrad lässt sich dann noch anfassen, und den Abstand hab ich jetzt nicht nachgemessen, es schleift aber nirgends. Soll ich das trotzdem tun?
Das Polrad hat wenn man es nach rechts und links dreht außen ein spiel von ca 1mm, liegt aber am kolben/pleul und nicht am polrad oder an der kurbelwelle. -
Fahr mal so lange, bis das Problem auftritt, demontiere dann den Kerzenstecker und halte dann nur das Zündkabel an die Kerze und probiere dein Moped anzukicken(notfals muss dir da ein Kumpel helfen). Wenn Sie dann ohne weiteres anspringt ist vielleicht einfach nur dein Kerzenstecker defekt.
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Mein Kerzenstecker ist aus Plastik und hat keine Blechummantelung, also denke dass der Funke da ja eigentlich nicht überspringen kann oder?
Sonst teste ich das nochmal 
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@ Iarx
Mit Spiel meinte ich den KW-Zapfen. Also dass die Kw-Lager den Kw-Zapfen absolut genau führen.
Wenn du Spiel im Pleullager hast mußt du beim Zündung einstellen genau darauf achten dass du diese "nur" im Uhrzeigersinn einstellst. Damit nimmst du das Spiel der Pleullager weg.
Also den Zündzeitpunkt immer nur in Rechtsdrehung einstellen!!
Der Luftspalt ( 0,4...0,6) zwischen Magnetsegmenten u. Kernflächen der Spulen ist schon sehr wichtig.
Manchmal ist auch ein def. Polrad der Grund für Zündungsstörungen.jason
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Also nach rechts links oben oder unten ist überhaupt kein spiel. Das mit dem Luftspalt messe ich morgen mal aus
Wie kann das Polrad defekt sein? -
Wenn die Magneten z.B. Risse haben.
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Ich hatte so ein Problem auch schon. Lösen können hab ich es nicht wirklich.
Und ich hab wirklich viel Geduld mit der alten Unterbrecherzündung gehabt. Nach ein paar Wochen erfolglosen Gefrickels hab ich dann ne Vape ins Moped gebaut. Seitdem ist Ruhe.Was das betrifft, bin ich auch der Meinung, dass die alten Zündungen ihre beste Zeit hinter sich haben. Wobei man eigentlich denken sollte, so eine Unterbrecherzündung ist relativ einfach zu reparieren. Aber auch nur eigentlich.
Wenn das Moped im Alltag eingesetzt werden soll und man keinen gesteigerten Wert auf die Originalzündung legt, sollte man finde ich in eine Vape investieren. Vom Preis her nimmt sich das auch nicht mehr viel, wenn man die Unterbrecherzündung komplett erneuert oder gleich einen Vape-Umrüstsatz kauft.Zur Reparatur:
Die Primärspule und/oder die externe Zündspule am Moped tauschen hilft möglicherweise. Vielleicht ist auch der Kondensator hin. Sieht man an übermäßigem Funkenflug am Unterbrecher, wenn der Motor mal läuft. Ein kleiner Funke ist normal. Aber kein kleines Feuerwerk.
Eine andere Möglichkeit wäre auch das Polrad. Die Dinger entmagnetisieren sich mit der Zeit oder haben sonstige Schäden.Viel Geduld und viel Glück bei der Fehlersuche!

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Danke dir

Bin leider noch Schüler und mir fehlt das nötige Kleingeld für ne Vape, sonst wär die schon längst drin
Ich glaub aber ich kauf mir wenn gar nichts mehr hilft eine gebrauchte Elektronikzündung bei Ebay. Vllt probiere ichs nochmal mit nem neuen Unterbrecher, kann sein dass der schon etwas abgeschliffen ist und sonst halt noch mit nem neuen Kondensator. -
Ok... wenn dir das nötige Kleingeld fehlt, ist das so ne Sache.
Allerdings solltest du dir dann erst recht vorher überlegen, wie du investierst. Das mit der Elektronikzündung kann gut gehen. Allerdings kann die dann auch weiter Probleme machen. Ob du dann recht viel gewonnen ist fraglich. Wie du es machst, musst du selbst entscheiden.Abgeschliffen ist so ein Unterbrecher normalerweise nicht. Eventuell hat er recht tiefe Krater. Wenn der Nocken abgeschliffen ist, solltest du das Schmierfilz einfetten. Was auch sein könnte ist, dass der Unterbrecher ölig geworden ist, durch einen kaputten Wellendichtring auf der Zündungsseite. Das solltest du auf jeden Fall mal überprüfen. Aber dann würde vermutlich gar nichts mehr gehen. Die Krater kann man, behelfsmäßig zumindest, mit einer Schlüsselfeile oder ähnlichem wieder etwas glätten.
Nur alleine der Unterbrecher wird's aber wahrscheinlich nicht sein.
Mich darfst du da aber vielleicht auch nicht so ernst nehmen. Bei meinen beiden Mopeds, beide jeweils am Anfang mit der alten Unterbrecherzündung, hat genau diese Probleme gemacht. Jetzt haben beide ne Vape. Seitdem bin ich in der Hinsicht etwas geschädigt. Die alten Teile kann ich echt nicht mehr sehen...Einen Vorteil hat eine Vape auch noch, der vielleicht wenig angesprochen wird. Deine Sicherheit.
Ich weiß nicht, ob du noch mit 6 Volt fährst, aber 12 Volt sind schon wesentlich heller. Du siehst mehr und wirst eher gesehen.
Die Unterbrecherzündung kannst du aber auch auf 12 Volt umbauen, denke ich. -
Der Unterbrecher ist der empfindlichste Teil einer mechanischen Zündung. Die Nachbau-Unterbrecher sind leider von sehr, sehr schlechter Qualität! Die beiden Kontakte (Hammer u. Ambos) stehen meistens nicht parallel zu einander. Und...wenn diese schon parallel zu einander stehen dann stehen diese sich nicht genau gegenüber. Dann ist auch meistens keine exakte Führung des beweglichen Teils (Hammer) gegeben. Geschmiert mit einer Winzigkeit Fett ist diese Führung auch nicht! Manche Unterbrecher haben sogar mangelhaften o. garkeinen Durchgang.
Wenn ich einen von diesen "neuen" Unterbrecher verbaue, muß ich diesen zuvor erst mal "Einsatzfähig" machen.
Der Schmierfilz auf der Grundplatte darf "nicht" gefettet werden. Dafür gibt es spezielles Öl. Dieser Schmierfilz soll nur den Nockenberg u. einen kleinen Teil der An u. Ablaufkurve (in der Polradnabe) berühren! Damit ist eine "Schmierung" der Anlaunase des Unterbrechers gegeben.
Man kann auch mit einer Unterbrecher-Zündung im Alltag fahren.
Um eine Unterbrecher-Zündung mit 12V-Lichtspulen zu betreiben braucht man ein anderes Polrad. Dieses Polrad (8307.10-010) ist schwer zu bekommen. Außerdem verlangen diese zwei 12V-Lichtspulen einen völlig anderen Stromkreislauf u. Elektrobausteine.jason
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Bevor du gleich mit den kompliziertesten Sachen anfängst, schau dir am einfachsten erstmal deinen Kerzenstecker an, sitzt der richtig, oder ist die Spange im inneren eventuell ermüdet.Kannst auch mal wenn das Problem auftritt das ganze ohne Kerzenstecker prob. , wie schon beschrieben.
Dann schraubst mal das Zünkabel ab, ist irgendwo, z.B. am Eingang der Zündspule schon eventuell Rost zu sehen?
Wenn das passt, kannst nur mal die Spulen kalt und warm durchmessen.Wird dir sicher mal jemand hier paar Werte geben können. -
Für manche gibt's nur U-Zündung oder Vape und die U-Zündung ist automatisch immer schlecht. Man kann halt viel falsch machen und die miserable Qualität der Nachbauteile (erst letztens nen Nachbau-Mitnehmer bestellt: Ritzel völlig verrostet, Zähne alles andere als sauber ausgestanzt) macht's u.U. deutlich schwerer. Ich bin weit über 10000 km mit der U-Zündung gefahren, die lief stets zuverlässig, wurde allerdings auch korrekt eingestellt und aller 5000 km kontrolliert/nachgestellt und nachgeölt. Für viele ist das schon wieder zuviel Aufwand, dabei fällt das überhaupt nicht ins Gewicht, wenn man sich an den Wartungsplan hält und sich auch um den Rest an seinem Moped kümmert. Dann läuft die Karre auch zuverlässig.
Nach 25 Jahren mal den Vergaser gereinigt und frischen Sprit rein, damit ist es nunmal nicht getan. -
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