Hallo, baue gerade in meine S51 die obere Klemmgabelbrücke, ebenfalls habe ich die komplette Telegabel überholt mit 3,4er Federn. Nun meine Frage mit der Enduro Brille oben werden ja automatisch die 2 Luftlöcher an den Seiten der Gabel verschlossen ist das so korrekt? Oder sollte man die Gabel so verbauen das Sie sich entlüften kann beim Einfedern? Gruß
Telegabel Umbau auf Enduro Gabelbrücke Luftlöcher?
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Is ja eh nicht 100% Dicht da es keine Passung ist. Kannst ja ein Loch auf den Klemmschlitz drehen
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Die Gabelbrücke hat doch auf der Unterseite, hinten jeweils ne Aussparung. Sind die dafür??
Bild von akf: -
Hätte ich zur Not auch gemacht, aber wenns nicht sein muss bzw so sein soll bei der Enduro da es ja dann progressiver arbeitet würde ich die Bohrungen halt so drehen das sie verschlossen sind.. 🤷🏾♂️
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Damit sich die Luftfederung überhaupt bemerkbar macht muß die Luftkammer verkleinert werden.
Wichtig: Die Wellendichtringe müssen gesichert werden sonst fliegen die raus. Dummerweise schließt das Tauchrohr bündig mit den Wellendichtring ab. Es gibt Wellendichtringe mit nur 4mm Höhe da bleibt dann noch genug Platz für eine Sicherung. -
Eine Sicherung würde auch mit einer Kappe funktionieren.
Leider macht das ganze die originale Gabel nicht besser. -
Wenn man die originalen Faltenbälge oder Staubkappen nicht verwenden will könnte man auch auf die Tauchrohre ein Außengewinde scheiden und eine Überwurfmutter benutzen. Ein dünnerer Wellendichtring macht keinen so großen Aufwand und der Faltenbälge können weiter verwendet werden.
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Sendet doch dann gleich eure Gabeln bei Jeffrey ein, Umbau auf Hydraulische Dämpfung und ihr macht euch keine Sorgen mehr um sowas, die originale Gabel ist und bleibt schlecht konstruiert um sie "mit normalem Werkzeug und Möglichkeiten" von jedermann auf der Werkbank umgebaut zu werden.
Ich empfehle den Umbau auf 8mm Feder-Stäbe und Bohren auf 8,4mm der Verdrängscheiben, macht schon einen riesen Unterschied bei 60ml/Holm -
Bei meinem Gabelumbau habe ich die oberen Löcher mir 2K Kleber verschlossen. Die oberen Federaufnahmen mit 3mm durchbohrt, oben rein M8 Holschrauben in denen wiederum verstellbare Festo Drosselventile eingeschraubt sind zum regulieren ders Gegendrucks.
Wellendichtringe habe ich mir mal 40x29x7 besorgt, allerdings noch nicht verbaut. Hatte mir eingebildet dass die bei den 29,6mm Holmen den hohen Druck besser abdichten, kann aber noch nicht sagen ob es was bewirkt. Zur Zeit tuen die normalen Braunen mit Staublippe Ihren Dienst. -
Viel Spaß beim basteln, kannst ja gerne berichten ob es den gewünschten Erfolg bringt, gerne mit Umbaugeschichte.
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Also mit nem richtigen Erfahrungsbericht kann ich noch nicht dienen.
Ich habe auch nur den Vergleich zu Seriengabel und habe keine Ahnung wie sich eine Marzzochi geschweide denn die von JW anfühlt.
Bemerkt habe ich bei den wenigen Fahrten deutlich die zusäzliche "Federwirkung" bei zugedrehten Ventilen und, dass bei komplett offenen Ventile Die Gabel auf z.B. nem Stoppelacker extrem schnell zu schlagen beginnt und verhärtet.
Bei zugedrehten Ventile ist das Öl nach oben abgestütz und der im oberen Holm herschende Luftdruck hilft dem Öl beim ausfedern schneller zwischen Aluhrohr und Leitscheibe hindurch zurück inden unteren Bereich des Standrohrs zu gelangen. (aber auch so ist das Federverhalten auf nem Stoppelfeld nicht ideal, auf ner "normalen" Straße mit hin und wieder einem Schlagloch wirk es erstmal sehr solide)
Ich hoffe noch diesem Effekt mit dünneren Öl und einer minimal weiter aufgeriebenen Leitscheibe zu begegnen.
Durch die Menge des Öls im Holm kann man indirekt ja auch noch die Druckverhältnisse beim einfedern ändern. ein 5 cm kürzerer Standartholm würde dem entsprechend weniger Öl benötigen.
Ich habe soviel Öl genommen damit die Leitscheibe schon beim Beginn des Einfederns im Öl arbeiten kann.Habe pro Holm (Enduro) drinnen 150ml 7,5W drinnen, wobei ich es gegen 5W wechseln werde. Das Alurohr hat 10mm Durchmesser Die Leitscheibe habe ich auf 11mm aufgebohrt (ein dem original entsprechender Endanschlagkonus soll eigentlich auch wieder rein.
Die Obere Schraube ist Längs mit 3mm durchbohrt und hat oben M5 Gewinde für die Ventile.Hoffe die Bilder sind ein bissel aussagekräftig:
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Falls die Wellendichtringe raus rutschen sollten können sie auch eingeklebt werden, siehe: https://theibach-performance-shop.de/Kleben-Sichern…toff--1053.html
ZitatBei zugedrehten Ventile ist das Öl nach oben abgestütz und der im oberen Holm herschende Luftdruck hilft dem Öl beim ausfedern schneller zwischen Aluhrohr und Leitscheibe hindurch zurück inden unteren Bereich des Standrohrs zu gelangen.
Ich denke das die komprimierbare Luft nicht in der Lage ist das Öl abstützen zu können. Dazu bedarf es eines Pumpenkolbens im Gleitrohr (über der Leitscheibe).
[Blockierte Grafik: http://www.zooschule-rheinberg.de/gallery3/var/resizes/Auto-%26-Motorrad/honda_monkey_dax/schnitmodell_telegabel.jpg?m=1466367292]
Wenn der Dämpfer (Alurohr) nicht schnell genug ausfährt geht die Traktion verloren. Theoretisch benötigt man einen großen Ölkanal für die Zugstufe und einen kleineren für die Druckstufe. Die Bohrung der Leitscheibe müßte beim Einfedern verschlossen sein und beim Ausfedern geöffnet (Flatterventil). Für die Druckstufe würde sich eine Bohrung im Alurohr anbieten. Soweit die Theorie. Das schlechteste was man an der Simsongabel machen kann ist nichts zu machen. -
Sendet doch dann gleich eure Gabeln bei Jeffrey ein, Umbau auf Hydraulische Dämpfung und ihr macht euch keine Sorgen mehr um sowas, die originale Gabel ist und bleibt schlecht konstruiert um sie "mit normalem Werkzeug und Möglichkeiten" von jedermann auf der Werkbank umgebaut zu werden.
Ich empfehle den Umbau auf 8mm Feder-Stäbe und Bohren auf 8,4mm der Verdrängscheiben, macht schon einen riesen Unterschied bei 60ml/Holm
Habe heute angefangen auf m8 umzubauen, jedoch ist mir aufgefallen das ich mit der Nuss nicht mehr unten in die Gabel komme um die Mutter fest zu ziehen. Wie hast du das gelöst? Holme aufgespindelt? -
Habe heute angefangen auf m8 umzubauen, jedoch ist mir aufgefallen das ich mit der Nuss nicht mehr unten in die Gabel komme um die Mutter fest zu ziehen. Wie hast du das gelöst? Holme aufgespindelt?Ständerbohrmaschine mit 8,2mm Flachsenker tiefgesenkt auf 16,5mm und danach mit einem Dünnwandigen 13er T-Schlüssel die Mutter festgezogen.
Ein Nusskasten erfordert immer großen Platz.
Ich will nicht schimpfen, nur erleichtert euch es einiges erstmal Geld in Werkzeug anstatt Tuningteile zu kaufen, Tuning kann beginnen wenn ihr ein Fahrzeug komplett zerlegt, neu gelagert und geschmiert nach Anleitung (blaue Reparatur Handbücher) mit etwas Liebe, Zeit und Geld Stück für Stück zusammengebaut habt, danach kommt die nächste Investition in viele solcher kleinen Lebenserleichterungen.
Ich hab in meinem Thread mit den Werkstätten ja einige Bilder aus meinem Werkzeugschrank gezeigt, jedes dieser Werkzeuge hat einen eigenen Zweck in dem es besser ist als anderes.
Was ich sagen will ist, je besser eure Werkstatt ist, desto besser werdet ihr eure Projekte meistern können
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Das Problem mit der Kolbenstangendichtung ist die große Serienstreuung was den Innendurchmesser und die innere Oberflächengüte der Holme betrifft.
Anfangs wollte ich das ganze auch viel aufwändiger gestallten und habe mir günstig eine 24er Reibahle besorg mit der ich die Holme erstmal 160mm tief aufgerieben habe. Dabei ist es aber geblieben.Das fixt mich jetzt schon wieder an...
Ich habe hier noch eine rohe 25er Rolle Teflon liegen.Eignet sich dieses Zeug um daraus einen Dichtkolben zu drehen?
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Das Problem mit der Kolbenstangendichtung ist die große Serienstreuung was den Innendurchmesser und die innere Oberflächengüte der Holme betrifft.
Anfangs wollte ich das ganze auch viel aufwändiger gestallten und habe mir günstig eine 24er Reibahle besorg mit der ich die Holme erstmal 160mm tief aufgerieben habe. Dabei ist es aber geblieben.Das fixt mich jetzt schon wieder an...
Ich habe hier noch eine rohe 25er Rolle Teflon liegen.Eignet sich dieses Zeug um daraus einen Dichtkolben zu drehen?
Ich weiß nicht wie Teflon auf Öl reagiert, nur liebe ich deine Denkweise selbst etwas auszuprobieren, mach weiter so!
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Warum drehen? Gibt es doch als Normteil fertig.
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Zitat
Ich habe hier noch eine rohe 25er Rolle Teflon liegen.Eignet sich dieses Zeug um daraus einen Dichtkolben zu drehen?
Das hängt unterer anderen auch davon ab wie präzise das Standrohr ist, also wie rund oder oval es ist. Die Abdichtung sollte nur sowenig Reibung wie möglich verursachen. Bei den hydraulischen Gabeln werden die Dämpferkolben mit einem Spannband aus Kunststoff abgedichtet, die Funktion ist die gleiche wie bei einem Kolbenring.
Wenn du oben in der Gabel Hohlschrauben hast dann könntest du dort Reifenventile einbauen und dann den Luftdruck in den Gabelholmen erhöhen. -
Ich hatte gestern so einen Geistesblitz wie ich diese große Rest-Platte CFK, aus der ich eine neue Membran für meinen alten Metrakasten geschnitten habe, noch verwenden kann.
Ich muss aber sagen, dass ich mir vorher nicht im Klaren war wie wiederspänstig 0,3mm dickes CFK sein kann wenn man es mit "standart" Handwerkzeugen bearbeiten will. So waren mehrere Versuche nötig um herauszufinden, wie ich die zu enstehenden kleinen Teile ohne Risse und Abplatzer gefertigt bekomme.
Wenn diese Teile ihren Zweck erfüllen, werde ich wohl bei einem Bekannten anfragen ob er für mich seine Modellbaufräse mal anschmeißt.Das kam dabei bis jetzt heraus:
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Besteht Interesse an einem Tutorial, welches den Umbau der originalen Gabel auf Dämpfung zeigt?
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