Projekt S151 Touring & 110M

  • TGL auf Steroiden. Genau mein Geschmack :thumbup:

    uphill wie denkst Du würde sich das Konzept schlagen wenn man ihm etwas Temperament anerzieht?

    Wenn der Spaß das Prototypenstadium absolviert hat, würde ich mich mal für ein Exemplar anmelden.

    Mangelndes Temperament kann man dem Motor definitiv nicht attestieren. 😂 Er fährt sich zwar ähnlich unaufgeregt wie ein LT90 Reso, aber auf einem völlig anderem Level.

  • Denke ihr wisst schon wie ich's meine. Geht nicht um übelste PS-Zahlen sondern dem bärigen Antritt noch ein bissl "Arme lang ziehen" obenrum bei zu bringen. Wollte eig wissen für wie haltbar das uphill einschätzt wenn man die Kurven insgesamt etwas nach rechts (mit dezentem Resokick) und oben verlagert.

  • Ich hab da ehrlich gesagt wenig Sorgen. Von der Kühlfläche her bewegen wir uns in ähnlichen Regionen wie MTX. Und wir wissen ja, mit welchen Leistungen so mancher Verrückte im MTX rumfährt, ohne nennenswerte Haltbarkeitsprobleme. Der Kern des Zylinders ist sehr massiv und dadurch sicherlich ausreichend stabil für deutlich mehr Leistung. Der Vertex-Kolben, die LT-56mm Kurbelwelle etc., im Grunde ist alles an dem Kurbeltrieb so gestaltet, dass es auch mit 10PS mehr bei 2000upm mehr halten wird, auch dauerhaft. Ob diese Leistung technisch möglich ist weiß ich nicht. Für unmöglich halte ich es nicht.

    Mich interessiert es grundsätzlich auch, was hier kommt bei entsprechender Bearbeitung. So ganz meiner persönlichen Intention entspricht dieser Ansatz nunmal aber nicht, deshalb habe ich es bisher nicht probiert. Fahrbarkeit ist alles!

    Vielleicht probiere ich es im Winter mal aus. Oder vlt. hat auch jemand anderes Lust es zu testen !? :D

    Bei mir gehts erstmal mit der Touringversion weiter. Langzeiterprobung, Verwendung verschiedener Anbauteile u.s.w.. Es gibt vieles, was man noch Probieren könnte, sofern denn Zeit wäre...

    Als nächstes wird erstmal der Dicke Bertram getestet ... Wenn er denn fertig ist. Kann funktionieren, kann ein Reinfall werden. Man wagt sich in unbekanntes Terrain...

    Einmal editiert, zuletzt von uphill (11. Juni 2026 um 08:44)

  • Sieht auf jeden Fall schon mal männlich aus :love:. Vor Allem dass er nicht an der Stelle wo eh schon am wenigsten Platz ist am dicksten ist, so dass man die Kiste zwangsläufig ekelhaft höherlegen muss. Ich weiß, Auspuffmaße sind kein Wunschkonzert, aber das stört mich bei allen untenverlegten Birnen massiv.

  • Bewährungsprobe extrem.

    Zwischenstand: Nach 2 Tagen Pässekarussell, 600km, Temperaturen bis über 40 Grad (Comer See), absolut Temperaturstabil. Keinerlei Problematik bei extremer Beanspruchung, egal ob bei 100m über NN, oder bei 2300, egal ob winzige Passstraße oder Autobahn.

  • Ich habe letztens auch so ein Teil im halbfertigen Zustand für einen guten Kurs ergattern können.

    Heute habe ich mal angefangen es fertig zu bearbeiten. Kopf und Fuß sind schonmal fast fertig. Als nächstes dann die Stehbolzenbohrungen setzen und innen auf Fertigmaß ausdrehen. Dazu fehlt aber erstmal noch der passende überlange Bohrer.

  • Hippen wäre sicherlich eine Lösung, jedoch ist das aus meiner Sicht weder verhältnismäßig noch notwendig. Es funktioniert wie gesagt auch so sehr gut.

    Die hier aufgezeigt Technik hat sich zur allgemeinen Freude bereits bewährt. Ich möchte mir dennoch erlauben, folgende Beobachtung am eigenen Prototyp - die mir vom geneigten Beschichter auf gezieltes Nachfragen hin bestätigt wurde - festzuhalten:


    Im Falle von ungünstigem Tiefe-zu-Durchmesser Verhältnis bei winzigen, oft zerklüfteten Oberflächenporen kann es vorkommen, dass sich durch das Überschichten Hinterschnitte bilden und kleinster Abrieb z.B. vom Honen dort einrastet und sich weder durch Ultraschall oder sonstige Reinigungsvorgänge vollständig und sicher entfernt lässt. Ungünstigst, wenn dieser Abrieb später doch noch seinen Weg in die Freiheit findet, wie ggf. unten (Bohrung bereits nachgehont) passiert. Viele solcher winzigen Spuren haben ihren Ursprung in einer Pore. Kleinste Ablösung der Beschichtung am Kraterrand mögen als Grund ebenso in Frage kommen, sind aber kaum erbaulicher.



  • Mag alles sein. Es ändert aber nichts daran, dass es in meinem bzw. unseren Fall (LT) bisher keinerlei (NULL) Probleme diesbezüglich gibt. Von uns laufen etliche (Prototypen- und Renn-) Zylinder mit genau diesen winzigen Oberflächen"fehlern". Es gibt hier weder Probleme mit nicht haltenden Beschichtungen, Abplatzern, Klemmern u.s.w. . Aus diesem Grund muss ich ehrlich sagen, sehe ich das Problem einfach nicht, welches du hier schilderst.

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