Verzinnen und elektroschreiber war in Ostzeiten gaengig fühllehrenband muesste auch gehen
Kurbelwellenlagersitze defekt/ Lager mitgedreht
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Cool, dann sind wir auch gleich beim Ankörnen XD
Aufzinnen am KW Lager hab ich noch nicht gemacht, aber an anderen Stellen kann das aufjedenfall helfen - Vorraussetzung man kann ordentlich Zinnen...
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einkleben ist echt der kleinste aufwand.
alles andere mit "was auftragen", "was dazwischenlegen" ist weder von der montage her schön, noch ist damit ein ordentlicher lagersitz (sowohl was die pressung angeht alsauch die lage im motor) möglich. -
Nur leider hält einkleben bei den Kurbelwellenlagern nicht.
Bei den Getriebelagern würde das schon gehen, da ist die dynamische Belastung in Radialrichtung nicht so dramatisch, wie bei der Kurbelwelle. -
Wie äußert sich das beim Motorlaufverhalten, hab nen 70er der noch nie ging wo auf alle Fälle ein Sitz platt war, der kam bei 80 wie in Resonanz dass er fast auseinander flog und lief erst ab 70 wieder normal. Habe immer der garnitur die Schuld gegeben.
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Was heißt denn, das geht nicht? Ich hab hier ne Bandsäge stehen, die ich auf einen 1,5kw Getriebemotor umgebaut habe. Untersetzt 13:1. Da ist die Welle nur mit 648 Eingeklebt und hier überträgt nur der Kleber das nötige Drehmoment. Damit säge ich seit gut nem Jahr.
Man darf ja nicht denken, das man mit Loctite Welle Nabe wirklich klebt. Sondern man klemmt eher. Das Zeug dehnt sich unter Luftabschluss aus. Ist also kein richtiges kleben, sondern eher eine geziehlte Flächenpressung. -
Zitat von Stud54;2853040
Was heißt denn, das geht nicht? Ich hab hier ne Bandsäge stehen, die ich auf einen 1,5kw Getriebemotor umgebaut habe. Untersetzt 13:1. Da ist die Welle nur mit 648 Eingeklebt und hier überträgt nur der Kleber das nötige Drehmoment. Damit säge ich seit gut nem Jahr.
Man darf ja nicht denken, das man mit Loctite Welle Nabe wirklich klebt. Sondern man klemmt eher. Das Zeug dehnt sich unter Luftabschluss aus. Ist also kein richtiges kleben, sondern eher eine geziehlte Flächenpressung.Achja und das ist auch eine Passung Stahl in Alu und erwärmt sich recht stark? Die Erwärmung am Motor kommt der Passung leider nicht entgegen. Lass ein kleines Krümelchen ins Lager kommen, es hängt und schon dreht sichs mit.
Nicht falsch verstehen, einkleben ist keine schlechte Sache, wenn Passungen verpfuscht sind. Ich kann nur sagen, dass es beim 50er im Renneinsatz nicht gehalten hat mit einkleben. -
Buchse drehen, einpressen/-schrumpfen, reiben, 1:25 tanken und schon hat man auf Gleitlager umgerüstet.

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Zitat von PeterHacke;2853048
Achja und das ist auch eine Passung Stahl in Alu und erwärmt sich recht stark? Die Erwärmung am Motor kommt der Passung leider nicht entgegen. Lass ein kleines Krümelchen ins Lager kommen, es hängt und schon dreht sichs mit.
Nicht falsch verstehen, einkleben ist keine schlechte Sache, wenn Passungen verpfuscht sind. Ich kann nur sagen, dass es beim 50er im Renneinsatz nicht gehalten hat mit einkleben.Ich glaub dir das ja auch, nur kann ichs mir nicht wirklich vorstelllen. Ich habe halt auch schon Wellen abgedreht(zerstört), die geloctited:) waren. Aber klar, kann ja schlecht nachvollziehen, welche Belastungen im Rennbetrieb auf den Kurbeltrieb wirken.
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Zitat von Stud54;2853040
Was heißt denn, das geht nicht? Ich hab hier ne Bandsäge stehen, die ich auf einen 1,5kw Getriebemotor umgebaut habe. Untersetzt 13:1. Da ist die Welle nur mit 648 Eingeklebt und hier überträgt nur der Kleber das nötige Drehmoment. Damit säge ich seit gut nem Jahr.
Man darf ja nicht denken, das man mit Loctite Welle Nabe wirklich klebt. Sondern man klemmt eher. Das Zeug dehnt sich unter Luftabschluss aus. Ist also kein richtiges kleben, sondern eher eine geziehlte Flächenpressung.der vergleich ist müll.
elektromotor<->einzylinder! verbrennundsmotor
1.5kw <-> mindestens 3kw
gleichbleibende temperatur<-> hohe temperaturen und auch hohe temperaturunterschiede.ich klebe auch viel gewerblich mit 648 und das erlebt temperatur, säuren, lösungsmittel und hält trotzdem 10 jahre allerdings kann ich mir schon vorstellen dass es unter den genannten umständen schwierig ist.
von einer korrekten verarbeitung gehe ich jetzt mal aus, das ist nämlich nicht ohne -
Für hohe Temperaturen gibt es auch noch Loctite 620. Bei meiner Stihl-Kettensäge bewegen sich die Lager bis jetzt dank Loctite nicht mehr.
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Hallo!
Du kannst auch die Außenringe der Lager aufchromen und danach rundschleifen lassen.
Die Lagergasse neu spindeln ist natürlch das besste.
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Hallo,
hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit der Demontage von Lagern die zB mit Loctite 648 eingesetzt wurden?
Auf wieviel Grad kann man ein Simson Motorgehäuse denn bedenkenlos erwärmen?Grüße Karl
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Ich hatte das Gehäuse auf 300Grad erwärmt. Die Lager lösten sich dann ruckartig.
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Hab mal das Getriebeeingangslager an ner XT600 mit Loctite 648 geklebt und mittels Lötbrenner wieder raus bekommen.
Das Loctide ist haltbar bis 175C°. Bei 200 - 250C° sollte es lösbar sein. Das Zeug wird dann meistens weich und die Lager lassen sich leicht rauspressen. -
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