• Mach den Einlass nicht zu groß. Ideal soviel Überlauf des Kolbenhemdes schaffen wie möglich, also den Einlass möglichst nicht nach oben ziehen und Steuerwinkel über Hemdkürzung holen, über den Daumen reicht Einlassfläche=Vergaserfläche, je mehr Überlauf = °KW ohne Hemd im Einlass vorhanden sind kann der Einlass sogar kleiner als der Vergaserquerschnitt sein ohne Einbuße. Machst du ihn zu groß, fällt die Kurve nach der Maximalleistung schneller ab, du büßt also die Überdrehfähigkeit deines Motors ein die ihn elastisch macht....

  • Zitat von cib

    Mach den Einlass nicht zu groß. Ideal soviel Überlauf des Kolbenhemdes schaffen wie möglich, also den Einlass möglichst nicht nach oben ziehen und Steuerwinkel über Hemdkürzung holen, über den Daumen reicht Einlassfläche=Vergaserfläche, je mehr Überlauf = °KW ohne Hemd im Einlass vorhanden sind kann der Einlass sogar kleiner als der Vergaserquerschnitt sein ohne Einbuße. Machst du ihn zu groß, fällt die Kurve nach der Maximalleistung schneller ab, du büßt also die Überdrehfähigkeit deines Motors ein die ihn elastisch macht....

    Würde ich nicht behaupten. Beim Membran regiert das etwas anders, dort hast du eigentlich immer einen halbwegs geregelten Nachladungseffekt. Allerdings sollte dann ein Kolbenfenster oder Nebeneinlässe vorhanden sein, sonst ist der Raum zwischen Einlass und Membran dein einziger Raum um die Nachladung zu nutzen.. Jedoch bekommst du diesen Raum nicht ohne einen 3. Kanal leer.
    Allgemein sehe ich ein 2 Kanal als Membran immer etwas kritisch.. Das Vorverdichtete Gemisch im Raum zwischen Kolben und Membran kann nirgendwo hin.. Und behindert dann das Ansaugen bei der nächsten Umdrehung, da erst ein Druckausgleich passieren muss.. Damit verschenkst du Leistung. Allgemein hätte ich den Einlass nicht nach oben erweitert, sondern dort lieber einen Kanal eingearbeitet. Dann mit Kolbenfenster oder Nebeneinlässe versorgt.


  • Allgemein hätte ich den Einlass nicht nach oben erweitert, sondern dort lieber einen Kanal eingearbeitet. Dann mit Kolbenfenster oder Nebeneinlässe versorgt.

    Ich wollte diesmal etwas anderes Probieren.
    Und zwar bekommt jeder Stützströmer ein Kolbenfenster direkt unter den Ringen , evtl hebt der Gasstrom nochmal die oberen Membranplättchen an und zieht noch ein Quäntchen Frischgas mit rein.

    Achtung das ist alles Theorie was ich vor habe.

    Die Einlasssteuerzeit soll diesmal nicht 360° betragen sondern der Einlass soll über ein halbmondförmiges Kolbenhemd wärend der Aufwärtsbewegung mit steigendem Querschnitt öffnen. Der so erzeugte Unterdruck im KWG (wie beim Schlitzer) in Verbindung mit langsam öffnendem Einlass soll die Membran schonmal leicht ankitzeln/öffnen bis dann bei voller Öffnung eine gute Saugwirkung und Strömung gegeben ist.
    Die 2 Kolbenfenster ignoriere ich beim Ansaugtakt, weil ich denke das man diese durch den geringen Durchlass, denn nicht nennenswerten Unterdruck der ersten mm der Aufwärtsbewegung und dem baldigen Verschwinden im Kanal des Stützströmers vernachlässigen kann.

    Thats it. Nach dem schleifen schau ich wie ich das realisieren kann.
    Nebeneinlässe hab ich nicht geplant

    Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. :)


  • Ach, jetzt hab ich erst richtig gelesen, soll also ein 4 Kanal werden. Gut, dann steht ja noch bisschen was offen, wobei natürlich das erweitern des Einlasses nach oben trotz dessen nicht die beste Idee war.
    Aber du machst das schon.

    Ich hätte deinen Tipp gern mit einfließen lassen aber was weg ist ist weg :wacko:

    Heut kam die RZT 50S Rennwelle wieder vom umpressen *-* So sieht das mit dem 54mm Kolben aus. Daneben ist er 50mm Kolben von 100M

  • Hallo!

    Was heißt denn "so schwere Kolben" genau? Diese Welle ist mit dem Pleuel auf unsere 90er/100er Barikit gewuchtet, also +/-110g. Liegt Dein Kolben da viel drüber sollte man noch bissl was machen....

    MfG RZT

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  • Ich seh du hast die Welle nicht wuchten lassen? nicht gut. Die Rennwellen sind für so schwere Kolben nicht gewuchtet. Da liegst du irgendwo bei 30 - 35 %

    Das ist viel zu wenig. Da rüttelts dir alle schrauben los!

    Ich wuchte die selbst :) Mein Kolben wiegt ca 150g momentan
    Die Ronge Welle entfiel leider da man dort nur ein S50 Pleul hätte einpressen können. Hing mit dem Hubzapfenmaß zusammen.

    Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. :)

  • Habe die Kurbelwelle nun fertig.
    40g hat sie verloren. Die Wuchtbohrungen habe ich ovalisiert und die Kante im Bereich des Hubzapfens vergrössert.

    Die Wuchtung beträgt nun knapp 60%
    Wenn der Kolben seine Fenster hat kommt sicherlich noch 1-2% dazu.

    - Momentan wiegt das Pleul 32g (Pleulkopf liegt auf Waage Waagerecht auf)
    - Kolben samt Bolzen, Ringen, Clips, Nadellager 158g
    - die Kurbelwelle braucht 81g am Pleul extra um ausgependelt zu sein

    D.h. translatorische Masse: 158g + 32g = 190g
    Gegengewicht: 81g + 32g = 113g

    113g von 190g sind 59,5%

    Vorher waren es nur 40% Wuchtung :D

  • Hättest du Lust ein bisschen was genaueres zum Wuchten zu schreiben?
    Was mich jetzt noch interessieren würde: Wie kannst du sichergehen, dass an beiden Seiten des Hubzapfens genau gleich viel abgetragen wurde? Oder hat das auf das gesamte System dann eher weniger Einfluss?

    Woher nimmst du den Wuchtungsfaktor? Ist der gegeben bei ca. 60% und du möchtest diesen Wert erreichen?

    mfg

  • Ohne Ausgleichswelle sollte man 60% wuchtfaktor haben, sonst werden die Vibrationen zu hoch. Muss natürlich gleichmässig an beiden Hubwangen gemacht werden.

    Simson Sperber 1966
    Simson Schwalbe Kr51/2 1985
    Kawasaki KMX125 2002
    Aprilia Red Rose 125 1992
    Trabant P60 Kombi 1965
    Anhänger Hp 400 Kasten oder Mopedtransport
    Wartburg 311 Camping (im Aufbau)


  • Hättest du Lust ein bisschen was genaueres zum Wuchten zu schreiben?
    Was mich jetzt noch interessieren würde: Wie kannst du sichergehen, dass an beiden Seiten des Hubzapfens genau gleich viel abgetragen wurde? Oder hat das auf das gesamte System dann eher weniger Einfluss?

    Woher nimmst du den Wuchtungsfaktor? Ist der gegeben bei ca. 60% und du möchtest diesen Wert erreichen?

    mfg

    Gern schreib ich dazu noch was :cheers:
    Es ist mir jetzt nicht möglich zu überprüfen ob überall gleichviel abgetragen wurde. Ich habe wie bei der Welle fürs Rennmoped Freihand gefräst, die Symmetrie ist der einzige Anhaltspunkt. Dafür habe ich mir eine Papierschablone gebaut, am Ende per Augenmaß alles nochmal schön gemacht, Kanten gebrochen etc. Eine Drecksarbeit. Aber mache ich ja nicht oft.

    Ein guter Wuchtfaktor für S51 ist so gegen 65% meines Wissens. Hat sich auch in vorherigen Motoren bewahrheitet.

    Die elegantere Methode ist ein paar Bolzen aus Wolfram in die Gegenseite zu pressen um das Gegengewicht zu erhöhen. Oder eben wie ich etwas abtragen an der Hubzapfenseite. Da muss man aber aufpassen das man die Gegend um den Hubzapfen herum nicht zu sehr schwächt.

    Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. :)

  • So ist es, kann es nicht empfehlen. Toilettenpapier geht besser zum schützen, in Verbindung mit Öl. Das bleibt größtenteils da kleben.

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