Erfahrungen mit den neuen ZT Auspuffanlagen 2019

  • Habe ich tatsächlich, aber nicht auf 14 sondern 15. Hatte nicht viel gebracht, das Rohr ist einfach zu kurz. So wie man es von den etwas älteren MZA Sport Endstücken kennt. Da war der Klang auch sehr kernig. Das Rohr müsste einfach länger sein. Aber dafür müsste man den Dämpfer kürzen, was wiederum auch nicht geht.


  • Hat den schon mal jemand umgebaut um den leiser zu bekommen ohne Hitzestau zu fabrizieren ? Viel Platz ist ja mit kurzer Schraube nicht. Zukünftig soll der Auspuff am ZT110N laufen.

    Hi, ich habe jetzt bei 3 Anlagen (AOA's mit 2x 10er Loch im Schalldämpfer) die 6er Karosseriescheibe an den Gegenkonus geschweißt und man merkt wirklich einen Lautstärkeunterschied. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit.

    An meiner Eigenbau-Anlage musste ich mir auch Gedanken machen wegen zu wenig Platz und habe mir einen eigenen Dämpfer aus einem Einrohr-Dämpfer gebaut. (Rohre wurden durch 18,20,22mm ersetzt)

    Ich habe mal schnell am Handy eine hingepfuschte Skizze gemacht, wie mein Dämpfer aufgebaut ist. Ein 18er Rohr ist zum Schluss auf das kurze Stück geschoben.

  • So etwas in der Art zu bauen oder zu kaufen hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Der Motor bekommt nächste Woche eh erstmal ein Upgrade. Dann schau ich mir das ganze mal beim 110er an. Dann werde ich vergleichen was die 3 Auspuffe können und welcher am besten harmoniert.
    -AOA3 selbstbau, super leise leider in der Gesamtlänge zu kurz
    - RZT Daily Street D, mit MZA Endstück und Dämpfer erträgliche Lautstärke
    -ZT AOA3, derzeit zu laut
    Danach wird dann optimiert. An dem 90er jetzt lief der Daily am besten. Der geht super früh los und zieht sehr kräftig an. Der ZT hat 5kmh gebracht, er überdreht schöner, wo der daily einfach abriegelt. Fährt unauffällig aber nicht so druckvoll.

  • Ich ärger mich mittlerweile, das ich mir nicht den Vario gekauft habe. Das ZT Mittelteil ist allerdings auch länger als Serie. Man kommt mit max. gekürzten Krümmer auf Serienanlagenlänge.

  • @ rup auch interessant, was bei dem ZT so erstmal nicht geht ist das mit der 6er Scheibe. Durch die Reflexionsplatte, denn so kommt das Abgas nur durch das Rohr im Gegenkonus. Was man natürlich probieren könnte, Reflexionsplatte ab, Das extrem lange Rohr des Gegenkonus etwas kürzen, die 6er Scheibe aufschweißen und ein originales Endstück geweitet auf 14mm verbauen.
    Man verliert vlt etwas Länge, aber nicht mehr so viel. Den Gegenkonus dann entweder anschweißen oder wieder per Schraube fixieren.
    Aber alles Theorie erstmal.

  • Nachdem ich nun unverhofft etwas Zeit hatte, habe ich mich vorhin nochmal ran gemacht. Als erstes ist der Doppelschalldämpfer raus geflogen. Ein normaler Nachbau Schalldämpfer von MZA wurde verwendet. Das Rohr an der zweiten Platte musste ich allerdings ca 4cm kürzen. Ist sonst hinten angestoßen. Das Endrohr ist beim ZT 18mm innen ohne Engstelle. Bei meinem uralt Nachbau knapp über 17mm und bei meinem DDR knapp 16mm.
    Ich habe noch Kupferrohr gefunden 18 außen, 16 innen. Das habe ich so gelängt, daß es 2cm länger ist als das ZT Endrohr. Außen etwas mit der Flex bearbeitet um etwas Grat aufzuwerfen und dann mit dem Hammmer eingeschlagen, so daß es hinten bündig ist, mit dem anderen. Hält bombenfest. Wenns mal etwas Ruß abbekommen hat, sieht man das garnicht mehr. So, Probefahrt...
    Ergebnis deutlich angenehmer als zuvor. Leistung gleich. Schöner, kerniger Sound und nicht mehr zu laut. Auch wenn es noch etwas leiser sein könnte, werde ich das erstmal so lassen. Den SaMo Dämpfer werde ich mir bestellen, habe bei dem 110er im Sommer sonst etwas bedenken mit dem 1 Rohrdämpfer und dem schmalen Rohr.

  • Die hohe Lautstärke lässt sich reduzieren, wenn das Mündungsrohr nicht rund ist, sonder so geformt, daß die Schallwellen sich gegenseitig brechen, oder zumindest nicht gegenseitig vergrößern.
    Dies erreichst du bspw durch die Verjüngung, wie sie beim originalen Endrohr ist. Ähnliche kannst du es auch bei LKWs sehen, wo das letzte Stück des Endrohres von 2, besser noch von 4 Seiten eingedrückt ist.
    Dieses Prinzip habe ich auch verwendet, um den Daily Race D TÜV - fähig zu machen. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    Abstand vom Endrohrausgang bis zur letzten Schalldämpferplatte gemessen, etwa 1,5cm als Abstand gewählt, das Röhrchen auf diese Länge geschnitten, den Eingang von 4 Seiten eingedrückt und das Röhrchen in das Endrohr von innen eingepresst. Zur Sicherheit noch 2 Schweißhefter von außen dran, fertig.
    Lief ohne Temperaturprobleme am Big Mike SP.

  • Vielen Dank für deine Antwort. Das ist natürlich ein interessanter Ansatz. Aber logisch wenn man sich das originale Endstück anschaut. Schade, da haben ZT und RZT so viel Mühe aufgewendet um neue Auspuffe zu entwickeln, aber an die Lautstärke hat keiner von beiden so richtig gedacht.

  • Ich hab mich heute nochmal an den ZT AOA3 gemacht. Ich habe jetzt den Gegenkonus um 2cm gekürzt. Die Reflexionsplatte ist damit gleich mit weg geflogen. Diese erscheint mir eh sinnlos. Als Endstück dient jetzt ein MZA Endstück und der SaMo Dämpfer mit 2 Rohren und 16mm. Der Gegenkonus ist dadurch etwas weiter Richtung Krümmer gerutscht als zuvor, aber vom Volumen immer noch deutlich mehr als bei einem normalen AOA3. Von der Lautstärke her ist es endlich wie gewollt, schön dezent. Probefahrt steht noch aus. Sollte es so gut laufen, wird der Gegenkonus noch angepunktet. Dieses hin und her rutschen da drin finde ich einfach nur dämlich. Da hatte ich vor 15 Jahren schon schönere Resos in Originaloptik gehabt mit verstellbaren Konus.

  • Moin Leute,

    bin schon einige Zeit hier im Forum aktiv und heute wird es Zeit für meinen ersten Beitrag, hefte mich hier mal an das Thema ZT Reso.

    Folgendes Problem:

    Ich hab mir gebraucht nen ZT Reso besorgt, dran gebaut und gefahren. Bei ca. 85 km/h klemmte dann plötzlich der Kloben. Garnitur ist n 60er 4 Kanal mit Nebenauslässen von nem Privattuner mit SZ ähnlich der vom LT Evo, LT Einring Kolben, 21er BVF mit 112er HD und 32LLD, Nadel is ne 12er 2te Kerbe von oben. Ich bin schon gute 1000km vorher mit diversen anderen Auspuffanlagen gefahren (Aoa3, ZT Hydro32, DailyRace Sp). War auch immer hart am Gas und nie Probleme gehabt.

    Nachdem ich dann paar Kilometer nach Hause schieben musste weil ich null Kompression mehr hatte, erstmal den Schaden begutachtet und Klemmspuren Einlass und Auslassseitig am Kolben festgestellt. Auspuff aus einander gebaut und kontrolliert und dabei ist mir aufgefallen das der Distanzbolzen vom Gegenkonus in das Rohr vom Endschaldämpfer gerutscht ist.

    Meine Vermutung:

    Durch das blockierte Rohr wurde der Motor das Abgas nicht mehr ausreichend los und ist deshalb überhitzt.

    Hatte jemand schonmal das selbe Problem oder liege ich mit meiner Vermutung komplett daneben?

  • Ich hab festgestellt das der Kopf vom Bolzen Spuren aufweist und das auf der Platte vom Schalldämpfer „Einschläge“ zusehen sind wenn man durch das Rohr schaut.

  • Dass der Klemmer durch hitzestau verursacht wurde klingt plausibel, ZT warnt bei den Auspuffen ja nicht ohne Grund bei der Montage darauf zu achten, dass die Schraube auf dem ersten Prallblech sitzt.

    Das gleiche hatte ich auch schon, war aber zum Glück nur eine kurze Fahrt in der Stadt, also ohne Klemmer.

    Ich denke aber eher, dass die Schraube durch einen Montagefehler im ESD-Röhrchen gelandet ist, dass der Konus während der fahrt da hingerutscht ist halte ich für unwahrscheinlich.

  • Kann gut möglich sein, hab den im kompletten geliefert bekommen (gebraucht) nur mein Enduro Krümmer ran gesteckt und angebaut.

    Jedenfalls danke für die schnellen Antworten, wollte bloß sicher gehen das meine Vermutung naheliegend ist und ich nicht Anfang den Fehler an anderer Stelle zu suchen.

  • Mutet dennoch kurios an, denn wäre der Querschnitt im Dämpfer durch die Schraube so stark verengt gewesen, hätte der Motor kaum so viel Leistung generiert um knapp 90km/h zu fahren. Das Röhrchen am Dämpfer steht ja ein paar Millimeter vor, so ohne weiteres würde sich die Schraube nicht in die Öffnung positionieren.

    Eventuell liegt das Problem an der Schmierung oder am Luftfilter oder an der Kraftstoffversorgung oder am Zündwinkel.

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