S51 Tank entrostet nicht

  • Moin liebe Gemeinde !
    Ich habe von meiner Oma eine schöne s51 bekommen und bin gerade dabei sie aufzupäppeln. Angefangen habe ich vor 2 Wochen mit der Entrostung vom Tank. Ich habe es wie beschrieben in sämtlichen Foren mit Citronensäure gemacht und in Nachgang mit Phosphorsäure versiegelt. Der Tank sah Blitze blank aus. Nun hab ich den Tank eine Woche circa leer stehen lassen und er sieht wieder so aus😕 wieso ist das so ?
    Ich danke im Voraus schonmal für Antworten:)
    Bleibt gesund!

    Das zweite Foto ist der Tank nach Entrostung (komplett sauber) , das erste circa.1-1 1/2 Wochen machen Entrostung (alles wieder voller Rost).

  • Der Tank muss nach dem Entrosten gleich befüllt werden oder mit Spiritus und danach mit Öl ausgeschwenkt werden.

    Die Reste vom Wasser und der Säure lassen den Tank gleich wieder rosten und das sogar noch viel schneller.


  • Der Tank muss nach dem Entrosten gleich befüllt werden oder mit Spiritus und danach mit Öl ausgeschwenkt werden.

    Die Reste vom Wasser und der Säure lassen den Tank gleich wieder rosten und das sogar noch viel schneller.

    Dir auch danke für die schnelle Antwort, dann weiß ich jetzt Bescheid.
    Beste Grüße!


  • Den Trick mit der Phosphorsäure kannte ich noch nicht.
    Wüsste jetzt auch nicht wie das helfen soll.


    Die Phosphorsäure nimmt sich meiner Auffassung nach dem der Beschichtung vom Tank innen an und legt sich auf die Oberfläche. Der Effekt davon ist das sich kein Rost mehr im Idealfall bilden sollte.

  • Genau.
    Die Phosphorsäure bringt einen leichten Korrosionsschutz.

    Die Menge an Benzin-Öl-Gemisch ist nicht wichtig - einfach so ausschwenken, dass alles benetzt ist.
    Da reichen 100 ml.


  • Einmal komplett füllen und 1 Tag stehen lassen ist besser, 10L Kanister wird ja jeder da haben zum wieder ablassen und später verwenden.


    Problem ist nur ich wohne in einer Mietwohnung. Durch meinen Keller laufen auch zusätzlich die Heizungsräume, da lass ich das lieber :)

  • Das ist doch alles Pfusch. Spätestens wenn der Tank wieder befüllt wird fängt er an der Unterseite an zu Rosten, da wo sich das Kondensat aus der Luftfeuchtigkeit absetzt. Es gibt im Handel eine große Auswahl an 2K Lacken(Epoxidharz) für die Tankinnenbeschichtung. Ein billiger Bremssattellack tut es auch. Eine vernünftige Versieglung kostet halt etwas aber die Investition lohnt sich.

  • Genau.
    Ein mit Phosphorsäure behandelter Tank rostet nicht, wenn das Fahrzeug ab und an gefahren wird.
    Und falls doch, dann wird halt nach 15 Jahren die Behandlung wiederholt.
    Es geht ja schnell ist ziemlich günstig.
    Gerade bei Tanks, die es nicht mehr zu kaufen gibt, behält man sich bei dieser Variante die Option offen, den Tank durch Löten oder Schweißen zu reparieren, falls es mal erforderlich ist.
    Bei Vibrationsschäden z.B.
    Mit einer 2K-Beschichtung wird das schwierig - dann muss erst die Beschichtung wieder raus und dann wieder rein.
    Des Weiteren hat man die innere Metalloberfläche des Tanks immer im Blick und kann eventuellen Rostansatz sofort erkennen.
    Ich habe schon einen Tank gesehen, da war die 2K-Beschichtung bzw. deren Vorbereitung so schlecht gemacht, dass darunter Rostblasen entstanden sind.
    Die Beschichtung da wieder raus zu kriegen war eine Aufgabe für mehrere Tage (Tank im Betonmischer mit Schrauben usw.).
    Trotzdem würde ich die 2K-Beschichtung nicht verteufeln - habe auch schon ein paar Tanks erfolgreich mit Tankdoc beschichtet.
    Alles hat seine Vor- u. Nachteile.
    Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand würde ich aber die Phosphorbehandlung bevorzugen.

  • Wenn ihr zufrieden seid ist das gut. Phosphorsäure war früher Bestandteil der sogenannten Rostumwandler, das bekannteste Produkt mit Phosphorsäure war Fertan. In der Zeitschrift Odtimermarkt gab es mal einen Langzeittest zum Thema Korrosionsschutz. Das Konzept mit der Phosphatbeschichtung hat nicht gut abgeschnitten.
    Hier gibt es eine Anleitung vom Fachmann:

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  • Von Rostumwandler bin ich auch kein großer Freund.
    Statt den Rost nur umzuwandeln, würde ich ihn lieber mit Zitronensäure oder Abflussreiniger komplett entfernen und dann das blanke Metall phosphatieren.
    Wie in der verlinkten Anleitung beschrieben.

  • Problem ist nur ich wohne in einer Mietwohnung. Durch meinen Keller laufen auch zusätzlich die Heizungsräume, da lass ich das lieber :)

    Ich hatte in meiner damaligen Wohnung, in meinem Keller den Hauptgasanschluss vom gesamten Block. Hat mich nie davon abgehalten den Bock auch mal anzulatschen und dergleichen xD

    Der Motor stöhnt, der Kolben schreit, zwei Takte bis in Ewigkeit
    :cheers: :cheers: :cheers: :cheers: :cheers: :cheers:
    S51 mit ZT90N-S3, Mikuni24, VA-LTM(ACE), ZT-5Gang, Kaiser3DDruck Duplex, K66 80/80 1,85/2,15

    ETZ251 mit 300ccm, ORPKopf, 34Mikuni, VAauspuff

  • Meine Erfahrung mit Rostumwandler = sinnloses Zeug.

    Wenn das Fahrzeug mit Gemisch regelemäßig betankt und gefahren wird:
    - mechanische Renigung (Schrauben, Kies)
    und oder
    - chemische Reinigung, bspw. Zironensäure + Wärme
    oder
    - Spülen + Zusatz-Kraftstoffilter (wechseln) + 2000km Fahren & ab und an Vergaser reinigen

    = es braucht keine weitere Beschichtung.


    Die 2K Beschichtungen haben eine lange Tradition vorallem bei Neubauten.
    Wie prozesssicher die Sanierung ist, das hängt von vielen Faktoren ab.

    Ich habe zwar beschichtete Tanks - aber keine Langzeiterfahrung.
    Hatte damit angefangen, weil die Versottung, wenn die Mopeds länger stehen wirklich ein Thema ist.

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