18:32 ist eine ganzeschöne Hausnummer. Das zieht er sicher weg. Bei uns lief er mit 18:34. Musst du probieren.
Bist du schonmal gefahren?
18:32 ist eine ganzeschöne Hausnummer. Das zieht er sicher weg. Bei uns lief er mit 18:34. Musst du probieren.
Bist du schonmal gefahren?
uphill Als ich bestellt habe, waren die 34er Kettenblätter ausverkauft. Ziehen wird er es wie du sagst auch, nur ist die Frage wie. Bald kann ich wieder Berichten, wenn es zur ersten Testfahrt geht.
Erste Probefahrt absolviert! Was soll ich sagen, es fährt einfach unfassbar elastisch. Das 18er Ritzel steckt er gut weg. Den Tacho habe ich mit meiner GPS App abgeglichen, Geschwindigkeiten lagen genau übereinander, passt also auch. Ausgedreht auf der Geraden 109kmh (ca. 89Kg Fahrer). Spaßeshalber habe ich auch noch ein 17er Ritzel getestet, womit es dann auf selber Strecke 102kmh waren. Die Finale Übersetzung werde ich nach weiteren Fahrten festlegen.
Einziges Problem ist das Ruckeln des Motors im Übergang auf Vollast. Ist nicht extrem, aber ich werde versuchen das ganze mit etwas abstimmen abzuflachen. Habe ihn ersteinmal etwas fetter bedüst (Mikuni HD240). Akustisch ist das ganze, durch den nicht überdimensionierten Luftfilter Umbau und das "Serien" Endstück, in einem angenehmen Bereich.
Jetzt heißt es noch alles schick machen, ordentlich abstimmen und dann ab zur Abnahme.
Die Optik ist ja mal super sauber, schöne Arbeit.
Viel Erfolg zur Abnahme ![]()
Danke!
Kleinere Rückschläge bleiben leider auch nicht aus. Bei einer weiteren Testfahrt habe ich ein Quietschen im Bereich des Hinterrades mitbekommen. Erstmal nichts bei gedacht. Es wurde jedoch lauter und die Nabe wurde nach kürzester Zeit heiß.
Also Hinterrad ausgebaut mit der Vermutung, dass etwas an der Bremse nicht richtig funktioniert. Jedoch kam mir das Radlager (oder das, was es mal war) schon entgegen geflogen.
Beim Umbau des Ruckdämpfers habe ich nicht beachtet, dass die Senkkopfschrauben eben mit der dazugehörigen Platte abschließen müssen (standen bei mir ca. 2,5mm über). Somit lagen die Schraubenköpfe am Kettenradmitnehmer an. Da diese nicht perfekt Plan anliegen, hat sich das Lager verspannt. Viel Reibung = viel Wärme = Kaputt ![]()
Also Schraubenköpfe glatt geschliffen, neue Radlager und wieder verbaut. Jetzt ohne Quietsch. Naja, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Uups. Wieso verwendet man SENKkopfschrauben wenn sie dann nicht versenkt sind? Sind da überhaupt Senkungen vorhanden und passen die zum Schraubenkopf? Was ist nach dem 2,5mm abschleifen vom Schraubenkopf noch über?
Du baust ein ordentliches, technisch schon gehobenes Moped, aber das ist schon derber Pfusch. Das kannste nicht so lassen, m.M.n..
Nicht falsch verstehen. Find das Projekt cool ![]()
![]()
Die kleineren Schrauben habe ich ordentlich versenkt. Die drei großen, glaube M10, jedoch nicht vollständig. Bei dem Umbau-Set von SH muss man die Senkungen selbst einbringen. Ich war etwas zu voreilig und habe die Senkungen nicht groß genug gestaltet. An den Schraubenköpfen ist noch mehr als genug Material vorhanden, sind ja schließlich auch mit JB-Weld eingeklebt.
Du brauchst den passenden Senker zum Schraubenkopf. Gibt verschiedene Winkel.
Keine Sorge, ich habe schon den richtigen verwendet, nur nicht tief genug gesenkt.
Schönes Moped und schöner Motor. Quasi der Vorgänger vom S148. Wenn dein Mitnehmer mal aufgibt kann ich dir den von Ronge empfehlen. Der ist zwar teuer wird aber qualitativ nicht zu toppen.
Schönes Projekt und ein echt beneidenswerter Motor großen Respekt!
Aber dein Hinterradantrieb wirkt da noch nicht so souverän.
Ich finde ja immer fragwürdig, dass man sich an dieser Stelle bei so starken Motoren mit dem Kettenkasten immer noch eine "Kunststoffdistanz" einbaut.
Wenn man den Kettenkasten weg lässt gibt es ja dann wenigstens diese Ersatzdistanz aus Metall.
3D gedruckte Kettenkästen mit eingedruckter Metallhülse wären ideal.
Zwischen die Radlager müsste dann am besten auch eine verstärkte Hülse 0,5-1mm länger.
Fährst du eigentlich einen durchgehende Steckachse hinten oder wenigstens einen hochfesten geteilten Bolzen wie sowas:
Wenn du das willst kannst du den Kettenkasten auch aufbohren und ne Hülse einsetzen. Aber warum? Der hat i.d.R. nichts auszustehen. Wenn das Mitnehmerlager von der Achsverlängerung wandert und der Kasten deswegen Druck abkriegt, liegt das Problem woanders. Hab zumindest noch nie gehört dass ein Kettenkasten aufgrund Leistung stirbt.
Zwischen die Radlager müsste dann am besten auch eine verstärkte Hülse 0,5-1mm länger
Verstärkte Hülsen gibts zu kaufen. Warum länger? Damit die Lagerinnenringe von Haus aus verspannt sind?
der Kasten deswegen Druck abkriegt
der kriegt so oder so druck ab, wenn man die mutter der achsverlängerung anzieht. sollte natürlich nicht so sein.
aber bei den letzten mopeds, wo ich beim einbau des kettenkastens mal genauer da hingeschaut habe, hat der kettenkasten doch noch ein ganzes stück über die anlageflächen der achsverlängerung, die eigentlich mit der schwinge in kontakt kommen sollten, übergestanden.
0,5mm längere Hülsen zwischen den Radlagern führen niemals zu Verspannungen. Da ist unter den Sicherungsringen immer genung Platz. JW Sport schrieb vor 10 Jahren noch in seine Artikelbeschreibung von längeren Hülsen, die das Bremsschild außerdem etwas weiter heraus stehenlassen , was ein Schleifen von alten Bremsschildern an der Radnabe verhindert. Da sich beim Anziehen ( Hülse plus Nabe plus Bremsschild) eh alles leich setzt.
Zum Kettenkasten... 35 NM Anzugsmoment (lächerlich) sind laut Simson mal vorgeschrieben gewesen an der M12 Achsverlängerung. Da muss man sich nicht wundern, dass normale Kettenspanner bei mehr Leistung dann wegreißen weil die Reibung zwischen Kunststoff und Schwinge nicht mehr ausreicht weil es alles nach vorne zieht. Meist sehe ich, dass der Kunststoff des Kettenkastens sich deutlich in das Langloch der Schwinge eingedrückt hat. Das ganze ist mit Metalldistanz nie der Fall.
Diese alte Konstruktion ist und bleibt in meinen Augen eine Schwachstelle wenn man deutlich mehr Leistung im Alltagsmoped (Motorrad) fahren will.
bobbele Ich fahre aktuell die geteilte Achse (DDR).
Da ich den Kettenkasten selbst angepasst habe, steht dieser nur leicht über die Anlageflächen der Achsverlängerung.
der kriegt so oder so druck ab, wenn man die mutter der achsverlängerung anzieht. sollte natürlich nicht so sein.
bobbele das Thema betrifft i. d. R. Nachbauräder/Bremsschilder. Dort kann es passieren dass das Bremsschild beim Anziehen nicht innen mit der Achsbohrung am Radlager-Innenring anliegt, sondern zuerst am Außenradius. Das darf natürlich nicht sein. Folge ist dass das Ganze Konstrukt verspannt ist. Das rollt und bremst arg beschissen und man ärmelt sich alles hin. Nebeneffekt ist dass die äußere Kante des Bremsschilds im schlimmsten Fall die äußeren Speichen an der Biegung durch schleift. In dem Fall kann man z.B. zwischen Radlager und Bremsschild eine dünne Distanz einlegen, gerade so dass im fertigen Zustand alles geschmeidig läuft.
so, wie auf dem bild, sollte es sein. ist es aber oft nicht. vielleicht ist die nachbau distanzscheibe zu dick.
und ich muss zugeben, dass ich mir da nie gedanken drüber gemacht habe. "Das muss der Kettenkasten halt aushalten." "Wird schon richtig so sein." Aber es kann natürlich nicht richtig so sein. die 2 anlageflächen sind ja nicht umsonst da.
die äußeren Speichen an der Biegung durch schleift.
das wohl kaum. man sollte vorher beim drehen des rades schon gemerkt haben, dass man so gar nicht erst losfahren braucht.
Na doch. Sonst würde ich es nicht schreiben. Wenns im kalten Zustand gerade so geht, muss das unter Last/Termperatur nicht auch der Fall sein.
Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen was dabei raus kommt, wenn die Teile fürn Neuaufbau bei AKF zusammen gekauft und gebastelt werden.
Sollte ja alles neu und tutti sein. Eben leider nicht. Habe gerade wieder so einen Patienten da. Am Ende eig alles auseinander und einmal ordentlich.
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