• Ende der Woche gehe ich zum Dreher meines Vertrauens und lass erstmal eine Buchse auf 44,5 ausdrehen.
    Am KK wird oben 2 mm abgedreht, damit die LB rausschaut, damit ich eine Kopfzentrierung unterbringen kann.
    Habt ihr eine Empfehlung für Fräser mit langem Schaft?
    Egal ob 6 mm Schaft oder 3 mm, habe Maschinen für beides.
    Habt ihr nun einen Tip/eine Anleitung/Portmap für einen Zylinder mit 6,5 PS am Motor?

    mfg Micha

    Alltagshure KR 51/1 mit 63/2 von ZT
    Anhängerzugstar mit SM 63/4M /Rückbau auf Straßenzulassung
    Rennmöp 80 er Breitwand Motor, vorrübergehend Tod duch Klemmer
    S 50 LKR

  • Hi Micha,

    also Fräser empfehle ich dir folgende:

    http://metall-polish.de/catalog_z/frss…_3887_3906.html

    Hab ich selbst, kosten zwar nen gutes Stück Geld, aber sind dieses auf alle Fälle wert.
    Ich würde mich nicht so auf die 6,5PS festnageln sondern in Richtung 8-9PS gehen und dann
    bei der Messung mit den vorher genannten Tricks die Leistung reduzieren.

    Portmap oder Steuerzeiten habe ich nichts genaues da. Hab vor kurzem einen 63er Star Zylinder gebaut.
    Sobald der gefahren wird, kann ich dir gern das Feedback und genauere Daten weiter leiten.

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  • Hallo Martin

    Der Preis ist mir zu dolle.
    Ich fräse sehr selten an Zylindern.
    Da muss es doch nicht unbedingt HM sein, HSS reicht doch da auch, oder?
    Dachte an sowas, 4 Stück, zum Preis von einem Pferd Fräser.
    http://www.ebay.de/itm/BGS-HSS-Fr…3UAAOSw5VFWObZB
    Ich wollte ja bei der Leistung nicht unbedingt tricksen.
    Wegen 0,5 oder 1 PS drüber, das kann man wegschummeln.
    Zu sehr wollte ich es aber nicht übertreiben.
    Was passiert denn wenn ich aus dem XXXX Vierkanaler einen Dreikanaler mache?
    Die Überströmfläche verkleinert sich, die restliche Bearbeitung auch ein wenig zurückgenommen.
    Kommt dann vom Charakter noch ser selbe Zylinder raus, bei weniger Spitzenleistung?
    Habe kein Winkelhandstück oder ähnliches, deshalb würde ich das, einem groß gefrästen Zweikanaler vorziehen.

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  • Da du einen DDR Zylinder fräsen willst (sehr hart im Vergleich zu Almot und Co.) würde ich bei den Fräsern
    nicht sparen, kann ich nur aus Erfahrung sagen.

    Wie sind denn die Steuerzeiten aus der XXXXX Anleitung? Für solche Versuche, wäre es vllt sinnvoller dir noch 1-2 Versuchszylinder
    zu besorgen und dich langsam heran tasten.Gerade bei der alten Motorenreihe gibt es nicht so viele Referenzen, auf die man sich beziehen
    kann.

    Den Aufwand eines 3ten Kanals würde ich nicht in Betracht ziehen bei deinem Vorhaben. Bleib bei 2 Kanal, geht auch alles ohne Winkelfräser ;)

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  • Zitat von ifram

    Da du einen DDR Zylinder fräsen willst (sehr hart im Vergleich zu Almot und Co.) würde ich bei den Fräsern
    nicht sparen, kann ich nur aus Erfahrung sagen. ...

    Dachte das Original-Zylinder eher weich sind und das Alu schmiert, dadurch den Fräser schnell zusetzt?

    RMBOrcng

  • Nein definitiv nicht. Das Alu und auch die Buchse der DDR-Zylinder ist wesentlich härter.
    Alu schmiert wenn man mit utopischen Umdrehungen fräst.

    PS.: so meine Erfahrungen bisher (betrifft 3x DDR Zylinder und 2 Almot Zylinder)

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  • Almot ist weicher.. Alu sowie Buchse.

    Nimm bitte nicht den original Zylinder, sondern einen Almot. Vergiss den 3 Kanal kram und bau einen schönen 2 Kanal. Leg unter den Zylinder was unter, sodass du auf maximal 125° Überströmer Steuerzeit kommst und verbreitere diese bloß schön. Auslass machst du auf 170°, maximale Breite im VA Bereich, Einlass irgendwo bei 150° ansiedeln, vorwiegend durch Hemd kürzen. Auslass Kanal aber nicht vergrößern, also quasi vorm Krümmer. 16ner Gaser ran, AOA 2 ran und mit etwas Glück hast du deine 5,5 PS am Rad bei 5Nm.

  • Die Sperberzylinder gibt es nicht als Nachbau.
    Habe die BGS Fräser mit langem Schaft noch günstiger gefunden und bestellt.
    Meine DDR Fräser sind alle HSS und funktionieren an KK und LB tadellos.
    MR E, Ich möchte am Motorgehäuse nicht rumfräsen, daher wird es nur ein 63 er.
    Habe von Toto auch noch einen Zylinder, der nur noch für mehr Hubraum herhalten kann.

    mfg Micha

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  • Die langen Fräser sind da(können bei Bedarf auch gekürzt werden),
    sowie noch ein paar andere Fräser aus DDR Beständen von einem Kumpel.

    Die Buchse hat innen jetzt 44,5.
    Der Kühlkörper liegt noch im Nachbarort und wartet auf die Fräse, die Luft für die Kopfzentrierung schaffen soll.
    Da es nicht viele gescheite Bauanleitungen im Netz für die alten Motoren gibt
    und ich nur zwei Sperber Garnituren übrig habe, werde ich die Anleitung von XXXX umsetzen.
    Der Zylinder wird nachher etwas gedrosselt, durch kleineren Vergaser oder längeren Ansaugweg.
    Mal schauen.
    Was für einen Kolben würdet Ihr empfehlen?
    Es gibt ja die Kolben von ZT, die MZA Teile und die Megu Einringkolben für die 63 er.
    Ist Einring oder Zweiring bis 8000 Umdrehungen besser geeignet.
    Habe im Hinterkopf, das die Einring erst für höhere Drehzahlen geeignet sind.

    mfg Micha

    Bilder

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  • Schicke Fräser, würden mir auch gut gefallen.
    Zur Drosselung: Ich würde erst die ganze Fuhre ordentlich abstimmen, und dann eine originale (oder noch kleinere) Dichtung zwischen Vergaser und Zylinder verbauen.
    Mit einem Barikit (die von ZT waren glaube ich auch von BK?) Einringkolben machst du wohl nix verkehrt, hatte mit diesen Teilen am wenigsten Probleme.

    Gruß
    Philipp

  • Zitat von Shelby

    Komisch, dachte immer Megu wären die original DDR Kolben, welche es nur noch als Restbestände gibt.

    leider ist es nicht so, Shelby. MZA will ja möglichst viel von seinen Machwerken verkaufen und schaut natürlich, worauf die kiddis abfahren.

    Ihr wollt megu kolben? ihr kriegt megu kolben! warum wollt ihr megu kolben? weil wir glauben, dass es ddr ware ist und somit besser als die mza machwerke.....

    und was ist die wahrheit? mza hat nur das megu logo auf ihre machwerke gemeißelt...

  • Zitat von miba


    und was ist die wahrheit? mza hat nur das megu logo auf ihre machwerke gemeißelt...

    Nee das stimmt so nicht :motz:

    Das "Machwerk" der MEGU Kolben ist aus einer " intensiver Zusammenarbeit mit der Firma Langtuning entwickelt" wurden.
    MZA hat sich den Name MEGU und ihr eigenes Logo schützen lassen.
    http://www.mza-vertrieb.de/images/Logo_MEGU.JPG
    Das Logo hat nun auch gar nichts gemeinsam mit dem aus DDR-Zeiten von VEB Metallgusswerk Leipzig (MEGU)
    https://www.ost-schmiede.de/images/artikel…896_thumb_3.jpg
    Wer nun die zwei Logos nicht auseinander halten kann ist selber schuld. :P

  • Davon abgesehen sind die Megu-Kolben von heute mit sicherheit besser als die von DDR Zeiten. Der Nachbau kommt von Barrikit und wurde wie schon geschrieben zusammen mit LT entwickelt. Was besseres wirst du nicht finden. Mfg

    Mein Moped lebt! Es qualmt, es säuft und manchmal bumst es auch. ^^

  • Zitat von Jack Daniels

    Davon abgesehen sind die Megu-Kolben von heute mit sicherheit besser als die von DDR Zeiten. Der Nachbau kommt von Barrikit und wurde wie schon geschrieben zusammen mit LT entwickelt. Was besseres wirst du nicht finden. Mfg


    Du sagt es, aber es gibt halt Leute die es nicht wissen, aber dumm :sorry: rum labern müssen.

  • Die Auswahl ist schon kleiner geworden.
    Vom MZA und vom ZT Zweiring Kolben gibt es das Grundmaß nicht mehr.
    Bleibt ja nur noch der MEGU und der ZT Einringkolben.
    Bei den RZT Barikit Kolben wundert mich, das die erst mit 45,5 anfangen, da wo die anderen Kolben aufhören.
    Da wird die Laufbuchse ja extrem dünn.
    Wenn nichts gegen den MEGU Spricht, würde ich den nehmen, der ist immerhin 15 Euro günstiger wie der ZT.
    Von der Differenz würde schon das Ausdrehen des neuen Kopfes abfallen.

    mfg Micha

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