Tutorial Jawaduplexbremsenumbau an S51

  • Wenn er noch eine Rückfahrwarneinrichtung noch dranngebammselt bekommt

    Fastenmeier sieht eine Metaebene. „Wir leben in einer Zeit der moralischen Verrohung“, sagt er. „Staaten und Unternehmen sind schlechte Vorbilder. Warum sollten sich dann ausgerechnet Verkehrsteilnehmer wie moralische Saubermänner verhalten?“

  • als ob ick son Rotz dran hab …. :hammer: :wallknocking: :strange:

    :heuldoch: :heuldoch: :heuldoch: :heuldoch:

    Fastenmeier sieht eine Metaebene. „Wir leben in einer Zeit der moralischen Verrohung“, sagt er. „Staaten und Unternehmen sind schlechte Vorbilder. Warum sollten sich dann ausgerechnet Verkehrsteilnehmer wie moralische Saubermänner verhalten?“

  • Habe die Bremse jetzt mal von rechts, auf links umgehangen, das zum anfang entstehende leichte ruckeln beim bremsen am Bremsgriff ist nun weg, lässt sich insgesamt geschmeidiger ziehen und etwas mehr Bremskraft ist auch vorhanden. Gerade letzteres hätte ich nicht gedacht.

  • Locke, bei der normalen Trommelbremse funktioniert das auch.
    Wenn die Holme getauscht werden ist die Bremskraft etwas höher.
    Hat wenn ich das richtig verstanden habe mit auflaufenden und ablaufenden Kräften an den Bremsbacken zu tun.


  • Locke, bei der normalen Trommelbremse funktioniert das auch.
    Wenn die Holme getauscht werden ist die Bremskraft etwas höher.
    Hat wenn ich das richtig verstanden habe mit auflaufenden und ablaufenden Kräften an den Bremsbacken zu tun.

    Nur hat eine Duplexbremse zwei auflaufende Bremsbacken, aber nur wenn sie von der Drehrichtung her richtig eingebaut ist,
    sonst hat man zwei ablaufenden Bremsbacken zu tun und deutlich schlechter Bremsleistung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Duplexbremse

    Was du beschreibst hat nur was mit den Bremsnocken und dessen Hebelwirkung zu tun, bei der Simplex Bremse.
    Bei einer Hydraulischen Simplex Bremse gibt es diese "Effekt" nicht, da es die Hebelwirkung nicht gibt.
    Das kommt durch unterschiedlichen Kräfteverhältnis/Hebelwirkung, bedingt dadurch das der Nocken bei einer Bremsbacke außen drückt bei der anderen inne, zu tun.
    Durch die unterschiedliche Hebelwirkung wird der eine Bremsbacken mit etwas weniger Kraft an die Trommel gedrückt als die andere.
    Baut man die Bremse nach links um, ändert sich die Drehrichtung, damit wird der ablaufende Bremsbacken zum auflaufenden, sowie der auflaufende zum ablaufenden Bremsbacken. Bedingt durch die unterschiedliches Hebelwirkung des Nockens, wird jetzt auf den Ablaufend Bremsbacken, mehr Kraft ausgeübt. Also der Ablaufend Bremsbacken wird mit etwas mehr kraft an die Trommel gedrückt und dadurch hat man was mehr Bremswirkung bei ähnlichen gleichen Kraftaufwand fürs betätigen.

    Das ganze haben offensichtlich die Leute bei Brandis schon erkannt und haben beim DUO 4/2 gleich ab werk andersrum verbaut
    https://images.app.goo.gl/TGLw6UER6YYTeSDe6

  • Sehr schöne Umbauten mit der Duplexbremse, gefällt mir optisch richtig gut. Was mich an der Jawabremse etwas stört, ist das Gestänge aussen. Das setzt voraus, dass beide Backen gleich eingestellt sind. Eine sinnvolle Optimierung könnte ein Bowdenzug statt der Stange sein. So ist es an meiner alten BMW gelöst und ich musste die Bremse noch nie einstellen. Dort wird der Bowdenzug einfach vom einen zum andern Hebel gelegt und die Betätigungskraft verteilt sich gleichmässig auf beide Backen.

  • Ich finde auch die Variante, wo die beiden Nocken über den Bowdenzug gekoppelt sind, besser.
    Im MZ-Forum ist jemand mit einer ES 250 mit Duplex-Bremse unterwegs, wo die Kopplung auch über den Bowdenzug erfolgt.
    Das ist das sogenannte Scherenzug-Prinzip, was früher gern von BMW genutzt worden ist.
    Neben der Tatsache, dass man nichts einstellen muss, gibt es einen weiteren massiven Vorteil:
    Die Handkraft wird nochmals geringer.
    Die Zugkraft des Bowdenzugs wirkt voll auf beide Nocken.
    Bei der Variante mit Koppelstange wird die Zugkraft des Bowdenzugs 50:50 den Nocken zugeführt.
    Als Nachteile könnte man anführen, dass der Betätigungsweg am Bremshebel länger und die Bremse ggf. zu bissig wird.

  • Ich kann euch irgendwie nicht ganz folgen.
    Mit Gestänge stellt man einmal ein und dann bleibt das doch so. Das nutzt sich doch dann gleichmäßig ab.

    Mit Bowdenzug gilt es ja dann erstmal die exakte Länge herraus zu finden, sonst bremst doch erstmal nur die eine Backe.
    Ich seh da jetzt gar keine Vorteile, oder wir reden aneinander vorbei. :ph34r:

  • Schau Dir mal das Foto an, was ich gepostet habe.
    Der eine Hebel wird durch den Bowdenzug "gezogen" und die der andere Hebel durch die Bowdenzughülle "geschoben".
    Dadurch hast Du immer exakt die gleiche Kraft auf beiden Hebeln und vor allem die volle Kraft.

  • Trotzallem muss die Grundeinstellung bzw. das Lüfterspiel beider Beläge zur Trommel identisch sein, sonst bremst es auch nicht gleichmäßig.

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  • Der Belag mit der schwächeren Rückstellfeder wird zuerst sein Lüftspiel überwinden und sich an die Trommel anlegen.
    Dann bremst aber noch nichts, da noch keine Kraft wirkt.
    Erst wenn beide Beläge an der Trommel anliegen, können die Kräfte aufgebaut werden.

  • Ist so ne duplex bremse eigentlich noch besser als ne Scheibenbremse? Sonst würde man den Aufwand ja nicht betreiben, oder?


  • Der Belag mit der schwächeren Rückstellfeder wird zuerst sein Lüftspiel überwinden und sich an die Trommel anlegen.
    Dann bremst aber noch nichts, da noch keine Kraft wirkt.
    Erst wenn beide Beläge an der Trommel anliegen, können die Kräfte aufgebaut werden.

    Genau
    Da darf kein Zug auf dem Bowdenzug sein wenn die Bremse gelöst ist, sonst schleift da ein Backen ständig, der wo die Rückstellfeder tick schwächer ist oder einfach Hebel/Nocken tick schwerer geht.
    Deswegen muss da jede Bremsbacke eine Ein/Nachstellvorrichtung haben.

    Abgesehen ändert man bei einer die für Verbindungsgestänge vorgesehen, so die Drehrichtung des eines Nockens.
    Damit hat man unterschiedliches Hebelwirkung des Nockens zum Bremsbacken, dadurch werden beide Backen mit unterschiedlicher Kraft an die Trommel gedrückt.
    Einfach Verbindungsgestänge weglassen und Bowdenzug an beiden Hebel einhängen, das funktioniert nicht.

  • So eine Duplexbremse hat gegenüber einer Scheibe mehrere Vor- u. Nachteile.
    1.)
    Sie passt vom Stil her besser zu den alten Fahrzeugen.
    2.)
    Man hat keinen Hydraulikkreis. Es kann also nichts undicht werden und es müssen keine Flüssigkeiten gewechselt werden. Besonders bei Fahrzeugen, die selten bewegt werden, ist das von Vorteil.
    3.)
    Die kurzzeitige Bremsleistung ist in etwa gleich (Kaiser-Duplex vs. original Simson Scheibe).
    4.)
    Die Kühlleistung, also die Dauerbremsleistung, ist bei der Scheibe höher. Wichtig auf der Rennstrecke.
    5.)
    Der Belagwechsel ist bei der Scheibe schneller gemacht.
    6.)
    Das Bremsmoment kann bei einer Trommel relativ stark variieren (je nach Luftfeuchte, Temperatur usw.). Eine Scheibe ist da konstanter.
    7.)
    Eine Trommel ist besser vor Schmutz geschützt.
    8.)
    Der Druckpunkt ist bei einer Scheibe in der Regel fester.
    9.)
    Eine mech. betätigte Trommel ist immer zuverlässiger und fern der Heimat zu reparieren, da viel weniger Teile vorhanden.
    10.)
    Bei einer vergrößerten Trommelbremse wird die ungefederte Masse höher, was sich nicht besonders gut fährt.
    11.)
    Eine Trommelbremse lüftet zu 100%. Es gibt also kein Restbremsmoment. Die meisten Scheibenbremsen schleifen immer ganz leicht, auch wenn der Bremshebel nicht betätigt wird, was ein wenig Geschwindigkeit und Verbrauch kostet.
    12.)
    Eine nicht eingetragene Duplex fällt bei einer Polizeikontrolle weniger auf als eine nicht eingetragene Scheibe.
    13.)
    Die Umrüstung ist einfacher und kostengünstiger. Zumindest wenn man die Duplex von Kaiser 3D nimmt, weil nur die Bremsankerplatte getauscht werden muss und der Rest bleibt (Nabe, Bremshebel, Telegabel).


  • Der Belag mit der schwächeren Rückstellfeder wird zuerst sein Lüftspiel überwinden und sich an die Trommel anlegen.
    Dann bremst aber noch nichts, da noch keine Kraft wirkt.
    Erst wenn beide Beläge an der Trommel anliegen, können die Kräfte aufgebaut werden.

    Gut dann gehe ich mit!

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