Auch die unterschiedliche Höhe der Lebenshaltungskosten ist relevant. Da ist dieses Land auch nicht gerade güüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüünstig...
Viele feiern den steigenden Mindestlohn, aber kaum jemand spricht darüber, dass ein erheblicher Teil der Erhöhung unmittelbar durch Lohnsteuer und Sozialabgaben wieder verschwindet. Gleichzeitig steigen die Preise, weil Unternehmen ihre höheren Lohnkosten in die Produkte einpreisen – ein Effekt, der am Ende alle trifft. Darüber hinaus schrumpft der Abstand zwischen Mindestlohn und Facharbeiterlöhnen immer weiter. Für viele Beschäftigte lohnt sich zusätzliche Qualifikation oder Verantwortung damit finanziell kaum noch – ein Zustand, der langfristig jede Leistungsbereitschaft untergräbt.
Und wenn wir schon über „soziale Gerechtigkeit“ sprechen:
Der Staat hat kein Einnahmeproblem. Die Steuern und Abgaben erreichen seit Jahren Rekordhöhen. Das eigentliche Problem sind die Ausgaben, die in manchen Bereichen völlig aus dem Ruder laufen. Ein Beispiel dafür ist das Kindergeld, das ins Ausland überwiesen wird:
Deutschland hat 2025 rund 528 Millionen Euro Kindergeld auf ausländische Konten überwiesen – ein absoluter Rekordwert. 2010 waren es noch gerade einmal 35,8 Millionen Euro. Damit hat sich die Summe in 15 Jahren mehr als verzehnfacht.