Neulich bei eBay.....

  • Solche Sätze wie auch in dieser Anzeige finde ich immer lustig:


    Du kannst selbst bei einem Privatverkauf von einem Kfz bis zu drei Monate danach vom Kauf zurücktreten. Die rechtliche Lage hat sich massiv verändert, deswegen verkaufe ich überhaupt nichts mehr. Ist einem Kunden passiert, Pickup verkauft, hatte beim neuen Besitzer einen Getriebschaden(der Verkäufer wusste wirklich nichts davon, kam plötzlich). Die Sache ging vor Gericht, er musste den kompletten Verkaufspreis zurückerstatten und hatte das Auto wieder Zuhause. Bei einem verdeckten und nicht unerheblichen Mangel egal welcher Art kann man zurücktreten, auch wenn es privat verkauft wurde. Bedankt euch bei der EU.

    Gegen Beispiel, Kumpel kaufte einen Skoda Oktavia RS auf dem Weg vom Verkäufer nach Hause ging die MKL an und die Werkstatt diagnostizierte eine verschlissene Steuerkette, musste neu! VK weigerte sich das Fzg. zurück zu nehmen, Resultat des Rechtsstreit war Kumpel hat die Bude immer noch und trug alle Kosten inkl. der Reperatur der Steuerkette. Richter meinte kann man ja nicht vorhersehen und VK ist ja auch kein Experte.

  • Gegen Beispiel, Kumpel kaufte einen Skoda Oktavia RS auf dem Weg vom Verkäufer nach Hause ging die MKL an und die Werkstatt diagnostizierte eine verschlissene Steuerkette, musste neu! VK weigerte sich das Fzg. zurück zu nehmen, Resultat des Rechtsstreit war Kumpel hat die Bude immer noch und trug alle Kosten inkl. der Reperatur der Steuerkette. Richter meinte kann man ja nicht vorhersehen und VK ist ja auch kein Experte.

    Hätte er irgendwie nachweisen können, das der Verkäufer von der verschlissene Steuerkette, wusste, gehe ich davon aus das es dann anders gelaufen wäre.

  • Gegen Beispiel, Kumpel kaufte einen Skoda Oktavia RS auf dem Weg vom Verkäufer nach Hause ging die MKL an und die Werkstatt diagnostizierte eine verschlissene Steuerkette, musste neu! VK weigerte sich das Fzg. zurück zu nehmen, Resultat des Rechtsstreit war Kumpel hat die Bude immer noch und trug alle Kosten inkl. der Reperatur der Steuerkette. Richter meinte kann man ja nicht vorhersehen und VK ist ja auch kein Experte.

    Dann hatte er einen schlechten Anwalt. Aus der Ferne kann man es nicht sagen wie, wo, was und warum. Aber ein Gutachter hätte zu 99,9% festgestellt das so ein "Defekt" nicht mal eben auftreten kann. Das größte Problem ist ein Richter der absolut kein technisches Verständnis hat. Die Erfahrung machten wir schon mehrfach vor Gericht bei Werkstatt gegen Kunde oder anders herum. Ich verstehe auch viele Leute die dann einfach ihre Ruhe haben wollen ab einem gewissen Punkt. Aber bei hier hilft nur die Revision. Macht aber kaum einer da die Karre dann ewig steht bis alles durch ist.

    Ich war vor kurzem auch beim Autokauf mit meinem Tester aus der Werkstatt dabei. Eine Straße weiter stehen geblieben und kurz ausgelesen. Das Auto war voll mit Fehlern im Motorsteuergerät die alle am selben Tag gelöscht wurden. Wir haben den Verkäufer damit konfrontiert, da wurden wir des Grundstücks verwiesen. Wir haben uns an dem Tag sieben Autos angesehen um einen nehmen zu können der halbwegs passt. Du wirst überall nur noch beschissen das es kracht. Aber das ist völlig egal ob von privat oder gewerblich.

  • Die Sache ging vor Gericht, [...] auch wenn es privat verkauft wurde. Bedankt euch bei der EU.

    Wo kämen wir auch hin, wenn sich die Öffentlichkeit nicht immer mehr in den eigentlich geschützten Bereich des Privaten drängen würde - hier unter Zuhilfenahme eines Vereins namens EU. Es ginge drunter und drüber, so wie früher :lol:

    Natürlich geht es, wie in vielen Dingen, nur um den Schutz und das Wohlergehen der Personen - so zumindest die offiziellen Erklärunsgmodelle der Protagonisten. 8-)

    hier steht die Signatur 8-)

  • Das Auto war voll mit Fehlern im Motorsteuergerät die alle am selben Tag gelöscht wurden. Wir haben den Verkäufer damit konfrontiert, da wurden wir des Grundstücks verwiesen. Wir haben uns an dem Tag sieben Autos angesehen um einen nehmen zu können der halbwegs passt. Du wirst überall nur noch beschissen das es kracht. Aber das ist völlig egal ob von privat oder gewerblich.

    Ein perfektes Beispiel, warum die von dir schlecht geredete Gesetzeslage und Rechtsprechungen für den Durchschnittsbürger von Vorteil sind.

    Nicht jeder hat Gerätschaft und dazugehöriges Wissen, um den Fehlerspeicher eines Fahrzeugs auszulesen oder Probleme bei einer Probefahrt zu erkennen.

    Wer bescheißt, kann also gezwungen werden das Fahrzeug zurückzunehmen, genau den Sinn hat das ganze auch.

    Wer ein Fahrzeug in technisch gutem Zustand verkauft oder zumindest nicht vorsätzlich Fehler vertuscht, hat im Regelfall nichts zu befürchten.

  • Direkt schlecht würde ich nicht sagen, so sollte es nicht rüberkommen. Faktisch ist dieses Gesetz wie viele andere auch nutzlos weil so lange daran rumgebogen wird(egal aus welcher Richtung) das es wieder nichtig wird :| .

  • Ja ärgerlich ist das auf alle fälle gewesen mit dem Skoda, aber ist nun halt so. Das ist der Grund warum ich ein Leasingauto Daily fahre und einen Trabant als Spaßauto. Somit muss ich mich nicht mit dem neuen Müll rum ärgern, den man ohne Diagnosetool nicht mehr reparieren kann und kann am Hobbywagen alles selber instand setzten bis auf die Kurbelwelle. Und wenn ich überlege was ich mit meinen Skoda BJ 2022 für Probleme in 2 Jahren des Leasings hatte, tun mir die Leute leid die so eine Ding finanziert haben und Teilweise an den Kosten beteiligt werden.

    Ich vermisse die Zeit eines Golf 2/3 oder Passat 35i wo man ein Auto 300.000 km fahren konnte und außer eine LIMa, Anlasser nicht viel Kaputt ging.

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