Es geht um Verschleißreduktion, nicht ums Festrammeln.

Simson - Öle, wirklich so unterschiedlich?
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Es geht um Verschleißreduktion, nicht ums Festrammeln.
Feste Rammeln mit gutem Öl geht auch.
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Es geht um Verschleißreduktion, nicht ums Festrammeln.
Na wenn du meinst.
Nur doof wenn die Kolbenringe festbacken, Auspuffe sich zu setzen und Ölkohle den Verschleiß schleiß fördern.
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Na wenn du meinst.
Nur doof wenn die Kolbenringe festbacken, Auspuffe sich zu setzen und Ölkohle den Verschleiß schleiß fördern.
Mann, Du wolltest meinen blöden Hintersinn nicht verstehen...
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Na wenn du meinst.
Nur doof wenn die Kolbenringe festbacken, Auspuffe sich zu setzen und Ölkohle den Verschleiß schleiß fördern.
Dann wird wohl das Gemisch nicht stimmen oder das Öl hat Defizite.
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# MZ405
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#15W40
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#5W40
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Öhm wie steht's mit 0W20 vom VAG Konzern?
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BMW ist bei 0W12 Nähmaschinenöl angekommen ;]
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Haste mich lachen sehen? ;]
Ja, ernsthaft. Machen Sie aber schon ne Weile.
Dauert nicht mehr lange, dann kommt sicherlich -5W10
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*reusper* Toyota kippt gar 0W8 in seinen Yaris und Mazda dachte sich "da machen wa mit und kippens in den 2er Hybrid"
Ist mir selbst noch nicht untergekommen, daher der Nachtrag, da ich mal im Programm nach der dünnsten Katzenpisse geguckt habe. Dachte 0W12 wäre (aktuell) schon das Ende der Fahnenstange.
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Es gibt Mopedfahrer, die stundenlang das Gas auf Anschlag halten und bei 10000 U/min die Landstraße lang brettern. Für diess Klientel ist Motul 800 1:25 gedacht, damit das untere Pleuellager durchhält, vorallem bei untengeführten Wellen.
Selbst da ist 1:25 zu viel. Ich fahre schon einige Kilometer einen 90n Stage 3 und der bekommt auf der Landstraße nur Vollgas. Zylinder und Welle halten bisher einwandfrei bei 1:60 mit Motul 800.
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*reusper* Toyota kippt gar 0W8 in seinen Yaris und Mazda dachte sich "da machen wa mit und kippens in den 2er Hybrid"
Ist mir selbst noch nicht untergekommen, daher der Nachtrag, da ich mal im Programm nach der dünnsten Katzenpisse geguckt habe. Dachte 0W12 wäre (aktuell) schon das Ende der Fahnenstange.
Macht Toyota schon eine weile, funktioniert auch ganz gut. Verbrauchen auch kein bis kaum Öl die Buden. Was mich erstaunt bei dem dünnen Zeug, das es warm nicht überall undicht wird. Mein VAG Wagen fährt mit 0w20 Longlife und verbraucht auch gar kein ÖL. Außer in den ersten 10 tkm wenn er neu ist zieht er was durch, was dann aber aufhört.
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Mein VAG Wagen fährt mit 0w20 Longlife und verbraucht auch gar kein ÖL. Außer in den ersten 10 tkm wenn er neu ist zieht er was durch, was dann aber aufhört.
Dann hast du Glück, aber was nicht ist kann ja noch werden
Ow-20 und vw ist ähnlich wie vw und kettenmotoren... kann man machen, is aber komisch.
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Dann hast du Glück, aber was nicht ist kann ja noch werden
Ow-20 und vw ist ähnlich wie vw und kettenmotoren... kann man machen, is aber komisch.
Leasing ist mir alles Wurst, hab die Buden nur 2 Jahre, und dann haben die zwischen 80-90k auf dem Tacho in der Zeit halten die Dinger auf jeden fall.
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Hallo zusammen auch das Wissen ums Öl entwickelt sich.
Grundsätzlich sollte das Öl genommen werden was der Motorenbauer vorschreibt, zumindest aber eine Sorte bzw. Marke die vergleichbare Eigenschaften hat. Dazu muss man sofern verfügbar in die Datenblätter gucken und sich mit den wichtigsten Zahlenwerten vertraut machen.
Viscosität (100°) ca. 8-10mm²/s (cSt) für übliche meist vorgemischte Zweitaktöle entspricht SAE 20 oder 30 wie Addinol MZ 406 oder Motul 100/510/710 .Im Vergleich dazu liegen nicht vorgemischte "Rennöle" wie Motul 800 oder Addinol Pole Position HIGH SPEED 2T bei 18-19 mm²/s (cSt). Das entspricht höher SAE40 bis SAE 60. Höhere Viskositätsklassen SAE40-50 waren früher ( 50iger/60iger Jahre) für 2Takter üblich, da vorwiegend mineralische Öle verfügbar waren. Hohe Viskosität verbesserte die Schmierwirkung (Scherstabilität und Druckfestigkeit) insbesndere bei den früher üblichen Materialien und Bauteiltoleranzen.
Moderne "synthetische" Öle haben bessere Schmiereigenschaften und benötigen diese hohe Viscosität nicht um vergleichbares zu leisten oder der Ölanteil kann bei gleicher Viskosität gesenkt werden.
Der Flammpunkt kann bei nicht vorgemischten Ölen als der Punkt angesehen werden bei dem das Öl vergast bzw. zerfällt. Nur Dämpfe lassen sich entzünden. "Rennöle" die üblicherweise nicht in Getrennschmieranlagen eingesetzt werden dürfen auf Grund der fehlenden Vormischung wie Motul 800 oder Addinol Pole Position HIGH SPEED 2T, liegen dabei über 270′C. Vorgemischte Öle daher mit Kerosin/Naphta versetzte Öle die auch für Getrenntschmierung geeignet sind, kann man nicht direkt vergleichen, da diese Substanzen bei niedriger Temperatur verdampfen und somit den Flammpunkt absenken. Das Öl könnte dabei im Prinzip die gleichen Eigenschaften annehmen wie ein "Rennöl" wenn der flüchtige Teil entwichen ist. In der Regel liegt aber die Visksität dieser Öle auf einem niedrigeren Niveau was auch die Rauchbildung günstig beeinflusst. Bei Adinol MZ 406 liegt der Flammpunkt bei 140°C. Bei Motul 100/510/710 findet man 144-160°C.
Die Einsatztemperatur von Motorölen für Serienmotore liegt normalerweise bei bis zu 130° . Es können auch 150° in Ausnahmefällen erreicht werden. Temperaturen darüber können bei Tuningmotoren auftreten. Insbesondere bei luftgekühlten Motoren kann bei oft gleichbleibender Kühlfläche im Verhältnis weniger Wäreme abgeführt werden als im Zylinder zusätzlich produziert wird. Zudem sind z.B. notwendige Stege im Auslass besonders gefährdet Klassische mineralische Zweitaktöle (Verlustschmierung) mit hoher Viskosität können über 150°C ohne Probleme erreichen. Gleiches gilt für "synthetische Öle" die keine Dicarbonsäureester enthalten. Diese sind auf Grund ihrer niedrigen Verdampfungsverluste auch über 200°C einsetzbar. Öle in denen Dicarbonsäureester sind soltten nicht über 150° verwendet werden da sie weniger temperaturstabil sind. Sie liegen damit im Einsatzbereich der "mineralsichen" Ölsorten bieten aber aber bessere Schmiereigenschaften ( ermöglicht niedrigere Viskosität oder Mischungsverhältnis) Ob ein Öl diese Ester beinhaltet ist leider nicht immer feststellbar. Sie werden heutzutage scheinbar nicht beworben. Andere Ester wie Polyolester POE werden als besonderes Merkmal manchmal aufgeführt
Bei der Aussage ob das Öl mineralischen Ursprungs oder synthetischen Ursprung ist muss man beachten, dass viele Öle eine Mischung aus verschiedensten "Ölarten" iund "Zusatzstoffen" ist Durch die Additivierung bzw. den Blend lassen sich verschiedene Eigenschaften vertärken oder abschwächen, um den jeweiligen Einsatzzweck des Öls gerecht zu werden. Dabei stehen bestimmte Eigenschaften leider konträr zueinander. Raucharmut und hinreichende Schmierung bei höchsten Temperaturen sind schwer miteinander zu vereinbaren. Daher läuft das "Rennöl" bei mäßiger Last eher unverbrannt aus dem Auspuff als ein raucharmes Öl für normale Motoren bei vergleichbaren Mischungsverhältnissen. Nur so kann die Schmierleistung unter hoher Last sichergestellt werden. Gleiches gilt ebenso wenn die Mischungsverhältnisse auf 1:33 oder 1:25 durch den Tuner angehoben werden.
Ich glaube das sollte zum Neueinstieg reichen.
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Jetzt mal noch eine Frage die wahrscheinlich schwierig(oder kaum) zu beantworten ist.
Nehme ich mal meinen Motor als Beispiel, ein zahmer 50er Sportzylinder. Fahre ich ein gutes "normales Öl" in 1:50 oder doch ein Rennöl in 1:70 oder gar 1:80? Hat das Rennöl bei so einem Anwendungsfall immer noch mehr Reserven gegenüber einem normalen Öl? Wenn ich das Rennöl 1:50 fahre ist es ja klar das mehr Reserven vorhanden sind, aber das möchte man ja nicht. Sonst läuft es ja nur zum Auspuff heraus. Irgendwie eine blöde Frage
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Die Antwort wäre in der Tat etwas spekulativ. Mir ist bekannt, das MZ für bestimmte "Westöle" vermutlich synthetische 1:100 zugelassen hat. Ich würde davon ausgehen, das mit 1:100 der Schmiermittelbedarf vergleichbar zu 1:50 "Ost"gedeckt ist. Vermutlich wird ein synthetisches Rennöl dann noch etwas mehr Reserven haben. Das Gemisch aber noch weiter zu verdünnen würde ich unterlassen. Wäre mir irgendwann zu heiß insbesondere bei getunten Motoren.
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