Was der Vinni so bastelt!

  • Ohne jetzt hier den Beitrag sinnlos zu dehnen will ich auch ma kurz was "unqualifiziertes" dazu sagen. Ein Bauteil was im inneren eines Gehäuses läuft und so viel Kraft aushalten muss, muss keinesfalls "SCHÖN GLÄNZEN " außer man hat ein Sichtfenster im Kurbelgehäuse eingearbeitet das man seine Kurbelwelle bei 13000u/min während der Fahrt beobachten kann:cheers:

    Sorry dafür aber ich finds extrem witzig

    -DDR Zylinder mit Hiker Steuerzeiten
    -Lack Superb Dragon Skin
    -H4 Philips Extreme Vision 130%

    -Alcantara Sitzbank vom Daniel Jeserich LIVE IS SHORT
    -Vape
    -5 Gang
    -Zt Performance Stoßdämpfer Titan

  • Och schade, ich Feier immer gern über den leichte Kurbelwellen Quatsch an 😂

    So zum Schluss: lese und lerne @ Torsten ohne H !


    nu!
    7. August 2020 um 23:10
  • Das einzige was an Ronge Kurbelwellen poliert ist, sind die unbrauchbaren Lagersitze auf den Stümpfen, mehr nicht.

    Hallo,

    Kannst du das mit den Lagersitzen etwas genauer erläutern?

    Also was war bei deiner Welle konkret das Problem?
    Passung bzw. Durchmesser, Rundlauf, Oberfläche oder etwas anderes?

    Wäre gut, wenn du das noch etwas genauer erklärst und die Aussage nicht einfach so im Raum stehen bleibt.

    Danke

    Gruß Vincent

    PS: Mich stört das Off Topic nicht so wirklich.
    Muss nicht unbedingt sein, aber Ist halt eben so. ^^

  • Also was war bei deiner Welle konkret das Problem?

    Die Passungen der beiden Lagersitze auf den Stümpfen waren das Problem. Ronge ist der Meinung, dass es an dieser Stelle sinnvoll ist starke Spiel- bzw. schon fast Wurfpassungen zu verwenden, weil man das "im Rennsport halt so macht". Meine damalige 54mm KW war da auch kein Einzelfall. Normale SNH Lager konnte man im Neuzustand per Hand saugend auf die Passungen stecken, nach kaum 500km Laufleistung sind neue Lager dann widerstandslos auf die Stümpfe gefallen (alles bei Raumtemperatur wohlgemerkt).

    Einmal und nie wieder.

  • Ronge ist der Meinung, dass es an dieser Stelle sinnvoll ist starke Spiel- bzw. schon fast Wurfpassungen zu verwenden, weil man das "im Rennsport halt so macht".

    das steht aber so nicht in der artikelbeschreibung, oder? dass er das beim getriebe schon lange so macht, ist ja bekannt. ich habe mal von jemandem aus dem rennsport (kart wm) dass man es bei der kurbelwelle nicht machen soll. da führt es wohl zum verschleiß der lagersitze.

  • Dort wird in der Regel ein Zylinderrollenlager verbaut. KTM baut viele Motoren nach dem Prinzip.

    Primärseitig ein Rillenkugellager mit Übergangspassung, welches mittels Hülse zum Primärritzel verspannt wird, und Limaseitig mit Zylinderrollenlager, der Innenring dessen wird aber aufgeschrumpft. Da dann auch alle Getriebewellen einen Schiebesitz haben, lassen die Motoren sich ohne Hitze zerlegen.

  • Primärseitig ein Rillenkugellager mit Übergangspassung, welches mittels Hülse zum Primärritzel verspannt wird, und Limaseitig mit Zylinderrollenlager, der Innenring dessen wird aber aufgeschrumpft. Da dann auch alle Getriebewellen einen Schiebesitz haben, lassen die Motoren sich ohne Hitze zerlegen.

    und das macht meiner meinung nach auch sinn. hab ich beim simson motor auch schon so gemacht. ich rege folgende Diskussion an: ich habe gerade wieder einen m53 gemacht, bei dem die abtriebswelle sehr leicht in die lager gerutscht ist. ohne erwärmung. leute wie nf nico freitag (NF performance) würden solche wellen in ihren videos als verschlissen bezeichnen und mit neuen wellen ersetzen. ich behaupte, dass die lagersitze dieser wellen von anfang an etwas zu klein waren und dass das trotzdem ewig hält. ich hab das immer wieder so verbaut und nicht ein einizger motor ist deswegen verreckt. was sagt ihr dazu? am anfang war es also eine "schrumpf"passung und der innere laufring des lagers saß fest auf der welle. was soll dazu führen, dass der innere laufring irgendwann anfängt, sich über die welle zu drehen und diesen "schrumpfverband" zu verschleißen?

  • Bei den M53/M54 Motoren kenne ich das eigentlich nur so, dass die Abtriebswelle ins Lager „flutscht“.

    unterschiedlich. sie kann auch mal sehr fest sitzen. ich habe mir aber noch nie gedanken gemacht, wenn sie geflutscht ist. schön einölen und fertig. und es ist noch nie mit einem millimeter radialspiel (übertrieben) zurück gekommen.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!